Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Neues Förderprogramm Mobilität: Pilot Mobility Scheme

Das von der Europäischen Kommission ausgeschriebene Pilotprojekt Mobility scheme for artists and/or culture professionals wurde an ein Konsortium bestehend aus dem Goethe-Institut, der Nida Art Colony / Nidos meno kolonija, dem Institut français und IZOLYATSIA.Platform for Cultural Initiatives vergeben. Geplant ist ein experimentelles Mobilitätsprogramm, das 500 Künstler*innen und Kulturschaffenden Arbeitsaufenthalte zwischen April und September 2019 ermöglichen soll.

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KREATIVES EUROPA - KULTUR: Seminare zur EU-Kulturförderung in Bonn und Berlin: Noch freie Plätze!

Lust auf ein Kulturprojekt mit europäische*n Partner*in? Schon mal von KREATIVES EUROPA KULTUR gehört, aber keine Ahnung von der Antragsstellung? Genau darum und um vieles mehr geht es in diesem eintägigen Seminar »Europa fördert Kultur — wir erklären wie!«. Das Seminar richtet sich an Kulturschaffende aus allen Sparten mit und ohne EU-Erfahrung. Noch gibt es freie Plätze in Bonn und Berlin

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weißensee kunsthochschule berlin: *foundationClass nimmt neue Studierende auf

Die *foundationClass für geflüchtete Künstler*innen und Designer*innen nimmt ab Mai 2019 neue Studierende auf. Kerngedanke ist es, einen Raum zu schaffen, in dem geflüchtete Künstler*innen, so auch angehende Bühnen- und Kostümbildner*innen, ihre verloren gegangenen Portfolios und Materialien rekonstruieren oder neu erstellen, um sich wieder oder erstmalig auf einen Studienplatz an einer Kunsthochschule zu bewerben. Die Bewerbungsfrist hierfür ist der 15. März 2019

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DeutschPlus: Broschüre »Vielfalt intersektional verstehen. Ein Wegweiser für diversitätsorientierte Organisationsentwicklung«

Was bedeutet Diversität im Kontext von Organisationen? Welche Herangehensweisen gibt es, dieses Konzept im Sinne von Antidiskriminierung umzusetzen und dazu zu nutzen, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen? Wie kann dabei die Expertise und Erfahrung von zivilgesellschaftlichen Selbstvertretungsorganisationen einbezogen werden? Welche Gelingensbedingungen müssen gegeben sein? Diesen Fragen widmet sich die Broschüre von DeutschPlus, einem ressourcenbasierten Kompetenznetzwerk, das interdisziplinär ausgerichtet ist und Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und der Zivilgesellschaft vereint.

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Handreichung »Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts«

Am 14. Februar 2019 präsentierte Bianca Klose, Projektleiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Berliner Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer und dem Gastgeber und Intendanten des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, die neue MBR-Handreichung »Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts«. In dieser finden sich konkrete Tipps zum Umgang mit rechten Veranstaltungsstörungen, öffentlichen Provokationen, Drohungen oder parlamentarischen Anfragen.

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Keynotes zum Bund-Länder-Kulturverhältnis von Dr. Wienands, Amtschef der BKM, und Dr. Brosda, Vorsitzender der Kulturministerkonferenz der KMK

Wie ist es aktuell um die Kulturpolitik von Bund und Ländern bestellt? Wie kann die kulturpolitische Zukunft in der Bundesrepublik aussehen? Was wird kommen: Umfänglichere Kulturhoheit der Länder, ein Bundesministerium für Kultur oder gemeinsame kulturpolitische Perspektiven in neuer Form? Am Montag, den 28. Januar 2019, wurden diese Fragen und mehr anlässlich der Veranstaltung »Wachgeküsst — Gemeinsame Perspektive für eine Kulturpolitik von Bund und Ländern« der Staatsbibliothek zu Berlin, der Kulturstiftung der Länder und des Deutschen Kulturrates im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin diskutiert.

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Heinrich-Böll-Stiftung: Moralische Anstalt 2.0: Über Theater und politische Bildung

Die Heinrich-Böll-Stiftung fragt sich in hoch politisierten Zeiten, inwieweit es auch im Theater Möglichkeiten politischer und kultureller Wirksamkeit gibt. Die aktuelle Broschüre Moralische Anstalt 2.0: Über Theater und politische Bildung betrachtet das Verhältnis von Theater und politischer Bildung in der Gegenwart. Die Texte der neun Autorinnen und Autoren werfen Schlaglichter auf beispielhafte wie aktuelle Debatten um politische Bühnen- und Aktionskunst.

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Buch-Tipp: Erste Hilfe für die Künstlerseele. Stressbewältigung, Kommunikation und Konfliktlösung im Kulturbetrieb

Künstlerinnen und Künstler stehen in Theatern, Opern, Orchestern und anderen Kulturinstitutionen unter hohem Druck: Konkurrenz, ein hohes Maß an Konfliktpotenzial, viel Kritik, herausfordernde Regie- und Führungspersönlichkeiten und kurze Zeitverträge sind nur einige der Belastungen, mit denen sie konfrontiert sind. Trotz dieser widrigen Arbeitsumstände werden kontinuierlich künstlerische Höchstleistungen gefordert. Die Trainerin Christina Barandun leistet mit Tipps und praktischen Übungen »Erste Hilfe« und zeigt in ihrem Ratgeber, wie Kunstschaffende in ihrem komplexen kreativ-chaotischen Arbeitsumfeld besser mit Stress und psychischen Belastungen umgehen, wie sie ihre Ressourcen erkennen und stärken und ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit verbessern können.

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Der Deutsche Kulturrat legt Positionspapier zur kulturellen Erwachsenenbildung vor

Erwachsene in unterschiedlichen Lebenslagen und Situationen machen den größten Teil der Bevölkerung in Deutschland aus. Von 82,8 Millionen in Deutschland lebenden Personen sind 72,78 Millionen Erwachsene. Diese große Gruppe von Menschen hat auch ein Anrecht auf kulturelle Bildung! Kulturelle Bildung für Erwachsene trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei, sie ist somit ein wichtiger Bestandteil der Selbstbildung. Sie ermöglicht Teilhabe und wirkt durch ihre Bindungskraft der Vereinzelung entgegen.

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Der BFDK erklärt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in Dresden!

Den BFDK erreichte am 6. Februar 2019 der Offene Brief von vielen Akteur*innen der Dresdner Kunst- und Kulturszene, die mit Sorge die Entwicklungen in ihrer Stadt verfolgen. In unserem darauf Bezug nehmenden Schreiben an den Oberbürgermeister Dirk Hilbert heißt es: »Der elementare Anteil der Kunstschaffenden an der Gestaltung einer vitalen und pluralen Stadtgesellschaft ist in vielen Kommunen erkannt worden und durch entsprechende Maßnahmen gewürdigt worden. Der Wegfall der geplanten Fördersummen für zahlreiche Projekte aus den Bereichen kommunaler Kultur, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe und Gleichstellung in Dresden ist ein herber Schlag für die Menschen, die sich seit Jahren und Jahrzehnten, teils unter prekären Bedingungen, unter anderem für kulturelle und künstlerische Grundversorgung engagieren, Kunst gestalten oder im Bereich der Kulturellen Bildung aktiv sind.

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