Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Kulturpolitische Gesellschaft: Web-Talks »Diversität in Kultur und Kulturpolitik«

Wie stellt sich ein Kulturbetrieb diversitätsorientiert auf? Welche Fallstricke gibt es? Welche positiven Beispiele für die Förderung von Diversität existieren bereits im Kulturbereich? Wie gelingt eine diversitätsorientierte Organisationsentwicklung? Die Web-Talks der Kulturpolitischen Akademie widmen sich  dem Themenkomplex »Diversität in Kultur und Kulturpolitik«.

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Aktionsnetzwerk für Nachhaltigkeit in Kultur und Medien gegründet

In Wuppertal hat sich Mitte September 2020 das Aktionsnetzwerk »Nachhaltigkeit in Kultur und Medien« gegründet, gefördert durch das Staatsministerium für Kultur und Medien (BKM). Sein Ziel ist es, Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes im gesamten Kultur- und Medienbereich stärker zu verankern.

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Bund: Mehr Geld für Kultur

Berlin, 23. September 2020. Die deutsche Bundesregierung plant höhere Ausgaben für Kultur und Medien. Sie sollen im nächsten Jahr um mehr als 120 Millionen auf dann 1,94 Milliarden Euro steigen, was einem Plus von 6,6 Prozent entspricht. Einen entsprechenden Regierungsentwurf für den Haushalt hat das Kabinett heute verabschiedet.

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30 Jahre Thüringer Theaterverband

Heute vor 30 Jahren gründete sich der Thüringer Amateurtheaterverband (mit 8 Mitgliedsvereinen und 217 Aktiven) in Erfurt. Seit 2011 ist der THÜRINGER THEATERVERBAND gemeinsamer Interessenvertreter der professionellen freien Theater und der Amateurtheaterszene in Thüringen mit einer Gesamtvertretung von 79 Mitgliedsbühnen und -vereinen und damit für etwa 2500 Akteurinnen und Akteure der freien Theaterszene. Herzliche Glückwünsche sendet der BFDK!

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Die Dokumentation der Tanzmesse Online Plattform ist ab sofort auf Youtube verfügbar

Mehr als 200 Tanzschaffende aus über 40 Ländern nahmen an der Tanzmesse Online Plattform teil. Auf der Meeting-Platform Zoom konnten die internationalen Teilnehmer*innen mit Künstler*innen, Kurator*innen und Produzent*innen aus vier Kontinenten über das Thema »How to get dance back on the road? - Tourneen, Künstlermobilität & internationale Zusammenarbeit« sowie über die aktuellen Herausforderungen der Kunstproduktion diskutieren. Ein Höhepunkt des vierstündigen Programms war die digitale Performance der Ben J. Riepe Kompany aus Düsseldorf. Mit künstlerischen Statements der ausgewählten Kompanien und solidarischen Impulsen aus der Tanzszene wurde das digitale Ereignis zu einem Gemeinschaftserlebnis. Die Dokumentation der Tanzmesse Online Plattform ist ab sofort auf Youtube verfügbar.

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Bitte um Mitzeichnung: Geben Sie den Friedensnobelpreis zurück!

Wissenschaftler*innen und Aktive der Kunst und Kultur haben einen offenen Brief an die EU verfasst, in dem sie die Rückgabe des Friedensnobelpreises wegen der ungelösten Flüchtlingspolitik der EU fordern. Es soll so eine sinnvolle Nothilfe und die Evakuierung der Geflüchteten auf Lesbos erreicht werden. Die Vorstandsmitglieder von DIE VIELEN e. V. haben sich als Erstunterzeichner*innen angeschlossen. Hier der Link mit der Bitte zum Mitunterzeichnen und Teilen: Change.org/NoPeaceNoPrize. Weiter unten der Offene Brief im Wortlaut sowie die Liste der Erstunterzeichner*innen.

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Universität der Künste Berlin: Zertifikatskurs Creating Dance in Art and Education - Tanzpädagogik/Choreografie

Der Zertifikatskurs Creating Dance in Art and Education - Tanzpädagogik/Choreografie bietet einen umfassenden Einblick in die professionelle kreative und künstlerische Vermittlung von zeitgenössischem Tanz in all seiner Vielfalt. Die Weiterbildung ist unterteilt in zwei Module. Das Aufbaumodul knüpft daran an und qualifiziert bei Absolvierung zur Leitung interdisziplinärer künstlerischer und auf Bewegung basierender Projekte mit Laien. Für die Erlangung eines Hochschulzertifikats ist die Teilnahme an beiden Modulen notwendig, bei ausschließlicher Teilnahme am Grundmodul wird eine Teilnahmebescheinigung vergeben. Anmeldeschluss: 16.11.2020

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Deutschlandfunk: Lohnt sich das ganze Theater? mit Anne Schneider

Anne Schneider: »Theater lohnt sich meines Erachtens natürlich immer: Für die Menschen, die zuschauen oder mitmachen. Und für die Menschen, die hinter und auf der Bühne stehen, wenn man ausschließlich den Moment der Begegnung, das Kunsterlebnis und vor allem auch die Wichtigkeit kultureller Teilhabe betrachtet. Die akute Frage aktuell ist, ob die Akteurinnen und Akteure der freien Szene auch von ihrer Arbeit leben können. Gerade partizipative Prozesse, die viele Projekte ausmachen, können überhaupt nicht mehr stattfinden; Gruppen, die überregional oder gar international touren, verlieren wichtige Arbeitsmöglichkeiten.

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Kulturelle Teilhabe in Berlin 2019 - Erste Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung

Im Rahmen eines von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa geförderten Forschungsprojektes unter dem Titel »(Nicht-)Besucher*innen-Studie« wurde zwischen Juni und Oktober 2019 eine repräsentative Umfrage zur Kulturnutzung der Berliner Bevölkerung durchgeführt. Gesucht wurden Antworten auf die Fragestellungen: Inwieweit wird das kulturelle Freizeitangebot vor Ort von Berliner*innen genutzt? Welche Gründe gibt es für die (Nicht-)Nutzung? Wie kann die kulturelle Teilhabe in Zukunft verbessert werden? In einem Zwischenbericht legte das Institut für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTF) erstmalig detaillierte Daten vor.

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Freie Szene Sachsen: Ergebnisse der Umfrage zur Erfassung der in Anspruch genommenen Covid-19-bedingten Hilfsmaßnahmen in den freien darstellenden Künsten in Sachsen

Die gegenwärtige Covid-19-Pandemie muss für freie Theatermacher*innen im Freistaat Sachsen als existenziell bedrohlich eingeschätzt werden. Das hat die Befragung von 93 freien Theaterschaffenden im Freistaat Sachsen ergeben. 70 Prozent von ihnen sehen sich in ihrer finanziellen Existenz gefährdet. Die Hälfte der Befragten verzeichnet durch geringere Honorare und weniger Aufträge hohe finanzielle Einbußen. 42 Prozent erhält derzeit gar keine Honorare oder Aufträge. 

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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste: Beste*r Kulturbürgermeister*in gesucht

Anlässlich der Kommunalwahl am 13. September 2020 hat das NRW Landesbüro (Ober-)Bürgermeisterkandidat*innen aus den NRW-Großstädten nach ihren Positionen zur lokalen Freien Kultur befragt und um Antworten im Videoclip gebeten. Fast 90 Kandidat*innen beteiligen sich jetzt am Wettbewerb um den »Weitblickenden Kulturhut«. In ihrer Gesamtheit bieten die Videos ein starkes Bekenntnis zur Freien Szene vor Ort. Bis zum 10. September können Besucher*innen der Seite https://kunstvorort.nrw drei Favoriten wählen.

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