Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Viele hochqualifizierte Gäste und bereits zahlreiche Anmeldungen: Das Programm des Bundeskongresses der freien darstellenden Künste steht

Das ausführliche Programm von UTOPIA.JETZT, dem Bundeskongress der freien darstellenden Künste, ist ab sofort online auf www.utopia-jetzt.de.
Der Bundesverband Freie Darstellende Künste lädt vom 16.–19. Januar 2020 die Akteur*innen und Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft gleicher­­maßen ein, an den über 60 Veranstaltungen teilzunehmen. Wir freuen uns sehr über die Zusagen so vieler hochqualifizierter, nationaler und internationaler Redner*innen und Podiumsteilnehmer*innen, die das vielfältige Spektrum der Freien Darstellenden Künste und die Wechselwirkungen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen umfassend beleuchten werden.

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BFDK: Erste Förderergebnisse des Open Calls im Rahmen von »Performing Exchange (PEX)«

26 Anträge erhielt der BFDK für seine Pilotausgabe des Open Calls im Rahmen von PEX. Dieses Sonderprogramm soll insbesondere Akteur*innen im ländlichen Raum bei Projekten und Vorstellungen nachbereitenden Publikumsangeboten begleiten, unterstützen und stärken. Die Expertise der Bewerber*innen und die Vielfalt der Projektvorhaben mit dem besonderen Fokus auf Publikumsbegegnung im ländlichen Raum sind beeindruckend. Die Antragsfülle zeigt uns, dass wir mit dem Thema einen Nerv getroffen haben. Da das gesamte Programm mit seinen drei Modulen über Mittel der BKM in Höhe von 100.000,00 Euro verfügt, standen für diese Pilotausgabe nicht mehr Mittel zur Verfügung. Der BFDK strebt eine Weiterführung von PEX in den nächsten Jahren an, so dass hoffentlich noch viele weitere Projekte unterstützt werden können!

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nationales performance netz: Neuerungen und Antragsfristen Vergabe 2020

Das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) fördert Gastspiele zeitgenössischer Tanz- und Theaterproduktionen in und aus Deutschland. Es richtet sich an freie Theater, Privat-, Stadt- und Staatstheater, Festivals, als Veranstalter agierende Kompanien und andere Kulturinstitutionen, die eine Tanz- oder Theaterproduktion aus einem anderen Bundesland präsentieren möchten. 2020 gibt es mehrere Neuerungen, die beachtet werden müssen: Im Rahmen der NPN-Gastspielförderungen Tanz und Theater können Veranstalter in öffentlicher Trägerschaft mit einem Zuschuss in Höhe von 30 Prozent, bei einem Erstantrag in Höhe von 40 Prozent der Gastspielkosten, Veranstalter in privater Trägerschaft mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent, bei einem Erstantrag in Höhe von 60 Prozent der Gastspielkosten, unterstützt werden. Bedingung ist die Einhaltung der vorgesehenen Mindesthonorarstruktur.

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Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze

Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 UStG wird die Umsatzsteuer von inländischen Unternehmern künftig nicht erhoben, wenn der Umsatz im vergangenen Kalenderjahr die Grenze von 22.000 EUR (statt derzeit 17.500 EUR) nicht überstiegen hat und 50.000 EUR (wie bisher) im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht übersteigen wird. Die Anhebung soll der seit der letzten Anpassung erfolgten allgemeinen Preisentwicklung Rechnung tragen. Datum des Inkraftretens dieser Regelung ist der 1. Januar 2020.

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Erklärung der Kulturpolitischen Gesellschaft: Die Zukunft der Kultur muss nachhaltig sein

Nach Überzeugung der Kulturpolitischen Gesellschaft meint Kultur auch die Art und Weise, wie Menschen leben wollen und können. In ihrem Grundsatzprogramm heißt es dazu: »Mit einer allein auf monetäres Wachstum orientierten Wirtschafts- und Produktionsweise können die anstehenden Krisen nicht bewältigt werden. (…) Notwendig ist die Transformation hin zu einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise.« Bezugnehmend auf diesen Programmsatz und in Korrespondenz zur Überzeugung, dass Kulturpolitik immer auch Gesellschaftspolitik ist, fordern wir die Kulturpolitiker*innen des Bundes, der Länder und der Kommunen angesichts der drohenden Klimakatastrophe dazu auf, ihre kulturpolitischen Strategien konsequent an den Kriterien des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit auszurichten!

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Initiative für die Archive des Freien Theaters tagte in Potsdam

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) schaut auf drei Jahrzehnte Verbandsgeschichte zurück, 30 Jahre alt wird das Impulse Theater Festivalin Düsseldorf, Köln und Mülheim, fünf Jahre länger besteht dann auch schon das NRW-Theaterfestival FAVORITEN, …: Wenn 2020 das freie Theater hierzulande Jubiläen feiert, dann werden auch die Fragen, die um die Archivierung des freien Theaters kreisen, in zahlreichen Veranstaltungen diskutiert. Beim Arbeitstreffen, zu dem der Verein Initiative für die Archive des Freien Theaters Anfang November auf das Theaterschiff Potsdam eingeladen hatte, stellten Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, München und Berlin zudem Ausstellungsplanungen, Konferenzkonzepte und Archivprojekte vor.

DIE VIELEN: Abschlusserklärung zum ersten Ratschlag

Die Erklärung, die DIE VIELEN zum Abschluss ihres ersten Ratschlags am vergangenen Wochenende in Nürnberg veröffentlichten, gibt einen Ausblick auf die Aktionstage am 8. und 9. Mai 2020, unterstreicht aber auch die Bereitschaft, den Gefahren für eine offene und freie Gesellschaft mit Widerstand und Entschlossenheit, aber auch Empathie und Solidarität entgegenzutreten.

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Kulturbüro Rheinland-Pfalz: Seminarprogramm »Kultur & Management« 2020

Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat sein Seminarangebot »Kultur & Management« für 2020 mit zahlreichen neuen Themen herausgebracht. Bei den »Kultur & Management«-Seminaren geht es neben Soft Skills und Rhetorik, schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht und Verwaltung.

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LA STRADA Bremen: Workshops für darstellende Künstler*innen

Im Rahmen des EU-Projekts »Poetic Invasion Of The Cities«, bietet LA STRADA–Internationales Festival der Straßenkünste zwei kostenfreie Workshops für Künstler*innen aus dem Bereich der darstellenden Künste in Bremen an. Beide Workshops richten sich sowohl an professionelle Darsteller*innen, Tänzer*inne, Performer*inne, Artist*innen usw. als auch an Student*innen der entsprechenden Fachrichtungen.

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Fortsetzung folgt - TANZPAKT STADT-LAND-BUND wird verlängert

Am 13.11.2019 beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags die Verlängerung von TANZPAKT Stadt-Land-Bund. Somit können zwei weitere Ausschreibungsrunden geplant und von 2021 bis 2025 erneut exzellente Projekte im Tanz gefördert werden. Unterstützt durch das finanzielle Engagement von Kommunen und Ländern, stärkt der Bund hiermit weiterhin die Kunstform Tanz in Deutschland. Das Kuratorium und die Träger von TANZPAKT Stadt-Land-Bund – Dachverband Tanz Deutschland und DIEHL+RITTER, freuen sich, dass mit der erneuten Förderung die Realisierung weiterer exzellenter Vorhaben möglich wird.

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BACKGROUND: Bund befürwortet Modellprojekt zu Grundlagenwissen rund um die freien darstellenden Künste

»BACKGROUND« ist ein über zwei Jahre angelegtes Modellprojekt des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, das die bundesweit vorhandene Expertise zu den Grundlagen freien Produzierens erhebt, Wissensstände überprüft und die Qualifizierenden vor Ort in »Train the Trainer«-Formaten weiterbildet. Das validierte Basiswissen zu neuen Arbeitsformen, entsprechenden Rechtsgrundlagen und Steuern, wird im gesamten Bundesgebiet, vor allem in strukturschwächeren Regionen, zugänglich gemacht. Für die Jahre 2020 und 2021 stehen nach Haushaltsbeschluss nun insgesamt 375.000 Euro zur Realisierung des Projekts zur Verfügung.