Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Kulturpolitische Gesellschaft fordert Verdopplung des Budgets von Creative Europe

Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. hat in einer Stellungnahme am 10. Juli 2020 die Bundesregierung aufgefordert, den Vorschlag des Europäischen Parlaments zur künftigen Kulturfinanzierung umzusetzen und das Budget für CREATIVE EUROPE zu verdoppeln. Die Kulturpolitische Gesellschaft unterstützt des Weiteren das Vorhaben von Kulturstaatsministerin Grütters, gemeinsam mit ihren europäischen Amtskolleg*innen darauf hinzuarbeiten, dass Kultur und Medien in den EU-Aufbaumaßnahmen und -programmen zur Corona-Pandemie adäquat berücksichtigt werden.

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Stiftung Zukunft Berlin: Performing Europe

Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, möchte die Stiftung Zukunft Berlin gemeinsam mit Jugendtheatern aus Deutschland, Slowenien und Portugal ein Theaterprojekt initiieren, das den Jugendlichen aus dem Umfeld der Theater ein Sprachrohr bieten kann. Nach einer gemeinsamen Recherche und Themenentwicklung, soll am Ende in möglichst vielen Städten eine dezentrale Performance stehen und politische Aufmerksamkeit auf die Themen der jungen Europäer*innen gelenkt werden.

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Jury der Tanzplattform 2022 steht fest

Das Berliner HAU unter der Leitung von Annemie Vanackere ist der Veranstaltungsort für die Tanzplattform 2022. Die seit 1994 in wechselnden Städten stattfindende Plattform zeigt biennal 12 bemerkenswerte Produktionen aus dem Feld des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland. Der unabhängigen Jury gehören diesmal, neben Annemie Vanackere und Ricardo Carmona (beide HAU), die Journalistin und Wissenschaftlerin Arlette-Louise Ndakoze, der Theaterwissenschaftler Matthias Quabbe, die Journalistin und Theaterkritikerin Melanie Suchy und die Kulturmanagerin Ana Vujanović an.

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Creative Europe Desk: Bericht »European Cultural and Creative Cities in COVID-19 times«

Die Forschungsstelle der Europäischen Kommission hat einen Bericht zu Auswirkungen von COVID-19 auf die Europäische Kultur- und Kreativszene veröffentlicht. Der Bericht ist auf Englisch verfügbar. Außerdem hat das Makers' Mobility Pilotprojekt, das von der EU kofinanziert wird, aktuell eine Umfrage erstellt, um Auswirkungen der COVID-19-Krise auf Arbeitnehmer*innen in den Bereichen Kultur und Kreativität in Europa zu erfassen.

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TRAFO startet neuen thematischen Newsletter zu Kultur in ländlichen Räumen

Das Programm TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Es fragt nach den Aufgaben von Kultureinrichtungen in einer sich verändernden Gesellschaft und fördert langfristige Veränderungsprozesse öffentlicher Kultureinrichtungen, die auf eine gesellschaftliche Herausforderung in ihrer Region reagieren und ein neues Selbstverständnis ihrer Aufgaben entwickeln möchten. Den Newsletter kan man hier abonnieren. Alle Beiträge der Newsletter kann man aber auch auch in den digitalen Themendossiers lesen.

Bund und Länder: Neuer Preis für digitale Bildungsformate im Kulturbereich

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Kulturstiftung der Länder haben einen neuen Preis für digitale kulturelle Bildung ins Leben gerufen. Ziel ist es, mit der Auszeichnung »KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung« die Umsetzung erfolgversprechender Konzepte auf diesem Gebiet zu fördern. Der Preis soll zudem den Austausch und den Wissenstransfer im Bereich kulturelle Vermittlung verstärken. Bewerben können sich Kultureinrichtungen und Kulturakteure, die ein innovatives Bildungsprojekt umsetzen möchten.

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FIDENA: Call For Contributions

Gesucht werden Texte und Videobeiträge für das FIDENA-ForschungsZentrum 2020, die sich unter dem Thema »Kontrastprogramm« fassen lassen. Das Forschungszentrum widmet sich in unterschiedlichen Formaten der Frage nach dualen Strukturen, Kontrasten und Konvergenzen, die dem Figurentheater aufgrund seiner ästhetischen Besonderheiten eingeschrieben sind. Für die Beiträge gelten formale Vorgaben (siehe Link). Sie können bis max. 17.08.2020 per E-Mail an doku@fidena.de eingereicht werden. Alle Infos unter www.fidena.de.

Lese-Tipp: Freies Musiktheater in Europa

Das ITI setzt seine Untersuchung zum Freien Theater im Europa der Gegenwart fort und schließt mit einem neuen Band das Forschungsprojekt ab. Die von ITI und Matthias Rebstock herausgegebene Publikation dokumentiert erstmals die Vielfalt des Freien Musiktheaters in Europa. Anhand von vier Fallstudien führt der Band in die kulturellen und historischen Kontexte der Szenen in der Schweiz, den Niederlanden, England und Deutschland ein und bringt dabei die Akteur:innen und deren künstlerische Praxis näher.

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Neues Jahrebuch des ITI erschienen

Reihenweise kam es in den letzten Monaten zu Absagen von Festivals und der Verlagerung des Theaters ins Digitale. Nun ist es u. a. die Vielzahl neuer digitaler Angebote, die den Blick verstärkt auf die Qualität der verschiedenen Formen der Übertragung lenken. Zudem erscheint gerade angesichts (zeitweise) geschlossener Grenzen das Nachdenken über die Scharniere zwischen den Kulturen, die inter- und transkulturellen Vermittlungsprozesse und ihre Akteur:innen, gegeben.

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Theater der Welt 2023 in Offenbach und Frankfurt

Das ITI-Festival Theater der Welt findet 2023 in Offenbach und Frankfurt am Main unter der Leitung von Anselm Weber (Schauspiel Frankfurt) und Matthias Pees (mousonturm) statt. Die Wahl der beiden Städte erfolgte erstmalig in einem zweistufigen Verfahren aus Bewerbungen von insgesamt vier Städten bzw. Regionen. Die diesjährige Festivalausgabe des alle drei Jahre stattfindenden Festivals wird im nächsten Jahr in Düsseldorf nachgeholt.