Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Deutscher Kulturrat: Neue Studie »Frauen und Männer im Kulturmarkt – Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage«

Corona hat alles verändert und Corona hat vieles sichtbar gemacht. Dass die Seuche innerhalb von wenigen Tagen die ökonomischen Bedingungen der Künstlerinnen, Künstler und der kleinen kulturwirtschaftlichen Unternehmen zum Zusammenstürzen bringen konnte, zeigt, wie dünn das Eis der ökonomischen Absicherung der Frauen und Männer, die im Kulturmarkt arbeiten, ist. Auf 470 Seiten schaffen Gabriele Schulz und Olaf Zimmermann mehr Klarheit zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den Kulturberufen. Die Studie kann bis zum 14.06.2020 zur Subskription zum Preis von nur 19,80 Euro (inklusive Versand) hier vorbestellt werden. Danach kostet sie 24,80 Euro. Der Versand erfolgt ab dem 15.06.2020.

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LAFT Berlin: Gemeinsame Pressemitteilung der Berliner Kunst- und Kulturlandschaft – Rettet JETZT die Vielfalt und die Zukunft von Kunst und Kultur!

Am 25. Mai 2020 fand erneut eine Sitzung des Ausschusses für Kulturelle Angelegenheiten zur Situation der Berliner Kulturlandschaft unter den Bedingungen der Pandemiebekämpfung statt. In der Anhörung sprachen Janina Benduski (LAFT Berlin), Silvia Fehrmann (Rat für die Künste) sowie Zoë Claire Miller (bbk Berlin). Anlässlich der Sitzung, initiierte der LAFT Berlin die Veröffentlichung einer gemeinsamen Pressemitteilung der Berliner Kultur- und Kunstlandschaft, um auf die Dramatik der Situation, insbesondere auch für die ungeförderten oder wenig geförderten Kulturorte sowie für die freien Künstler*innen und die Solo-Selbstständigen aller Berufe und Branchen, hinzuweisen.

Raimund Hoghe erhält 2020 den Deutschen Tanzpreis

In Zeiten wie diesen ist nahezu nichts gewöhnlich. Unser gesellschaftliches System befindet sich im Wandel, ebenso wie der Kunst- und Kulturbereich einen immensen Wandel erfährt. Da ist es nur passend, dass mit dem diesjährigen Deutschen Tanzpreis ein Künstler geehrt wird, der, wie es Jury beschreibt, »nie versucht hat, das System zu bedienen, sondern es mit ungewöhnlichem Mut und persönlichem Einsatz zu verändern.« Raimund Hoghe, der in den achtziger Jahren als Dramaturg am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch arbeitete und seitdem als Choreograf und Tänzer, aber auch als Filmemacher und Buchautor tätig ist, wird mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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ASSITEJ: Spurensuche: Bauen, was wir brauchen. Freie Darstellende Künste für junges Publikum gestalten Zukunft

Die Spurensuche ist das Arbeitstreffen der freien Kinder- und Jugendtheater in der ASSITEJ. Alle eingeladen zum Mitdenken und Mitreden. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur Anmeldung geht es hier: https://www.spurensuche-theatertreffen.de/#page-619. Als Expert*innen werden dabei sein: Archiktekturkollektiv Umschichten, Antigone Akgün, Lena Gorelik, Mijke Harmsen, Judith Huber, Niels Klaunick, Tabea Martin, Simone Schulte-Aladag, Susanne Schuster, Azadeh Sharifi, Kassandra Wedel, Martin Zepter u. a. ASSITEJ entwickelt gerade die Online-Formate für den Austausch, da drei gemeinsame Tage in München mit verschiedenen Orten, Mahlzeiten, Stadtspaziergängen leider nicht möglich sein werden.

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ONLINE-BEWEGUNGSTRAINING FÜR DIE DARSTELLENDEN KÜNSTE

Das tägliche Bewegungstraining, unterstützt vom Internationalen Theaterinstitut Deutschland, Mime Centrum statt - im digitalen Format! Werktäglich von 10-11 Uhr (außer an Feiertagen) wird das Training von wechselnden Dozent*Innen geleitet. Um das Online-Format zu testen, wird es bis vorerst den 15.05. kostenlos sein, danach mit einem Beitrag von 5 Euro pro Einheit kosten. Um an den Unterrichten teilzunehmen, schickt bitte eine Email an studio2@iti-germany.de und ihr erhaltet den Zugangslink. Weitere Infos: https://www.mimecentrum.iti-germany.de/de/training

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Figurentheaterzentren aus Stuttgart, Leipzig und Berlin schließen Allianz

Drei der größten Häuser für freischaffend produziertes Figuren- und Objekttheater, das FITZ Zentrum für Figurentheater Stuttgart, die Schaubude Berlin und der Westflügel Leipzig, schließen sich zur »Allianz internationaler Produktionszentren für Figurentheater« zusammen. Das Bündnis versteht sich als Netzwerk für künstlerische Zusammenarbeit und zielt auf eine kontinuierliche Kooperation zwischen den drei Standorten.

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Neue UNESCO-Studie: Culture And Working Conditions For Artists

Eine neue UNESCO-Studie widmet sich der sozialen Lage von Kunst- und Kulturschaffenden. Im Zentrum stehen die sozialen und ökonomischen Herausforderungen, mit denen Künstler*innen tag täglich konfrontiert sind. Es wird untersucht, wie Länder auf der ganzen Welt diesen Problemen in ihren politischen Entscheidungen begegnen.

Tabori Preis 2020 geht an Gob Squad

Am 20. Mai 2020 hat der Fonds Darstellende Künste mit einem Unboxing-Preis-Video-Stream die bis dato ungewöhnlichste Verleihung in der Geschichte des Tabori Preises aufgelegt. Mit dem Tabori Preis 2020 wurde das deutsch-englische Theaterkollektiv Gob Squad ausgezeichnet. Die Tabori Auszeichnungen 2020 gingen an Anta Helena Recke und Christoph Winkler.

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Erste Lesung über den Gesetzentwurf zur Einführung der Grundrente

Der Bundestag hat am 15. Mai 2020 in erster Lesung über den Entwurf zur Einführung der Grundrente für langjährige Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung mit unterdurchschnittlichem Einkommen und für weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Alterseinkommen beraten. Einig waren sich Fraktionen darin, dass die Grundrente nach Jahren der Diskussion nun endlich umgesetzt werden müsse. Kritik gab es aber an dem derzeit vorliegenden Modell von Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil. Der Deutsche Kulturrat hatte im Vorfeld die Änderung des Berechnungsfaktors gefordert, um auch Kulturschaffende zu berücksichtigen, die geringe Arbeitseinkommen erzielen.

 

Webinare der Kulturpolitischen Akademie zu »Kultur und Corona«

Mit einer Webinarreihe startet die Kulturpolitische Gesellschaft das Angebot der Kulturpolitischen Akademie. Die Webinare verbinden Informationen und kulturpolitische Diskussionen zu den jeweiligen Themen durch den Input ausgewählter Referent*innen und eine moderierte Diskussion. Die Webinare richten sich an Kulturschaffende und Kulturakteure, Vertreter*innen aus Kulturpolitik und Kulturverwaltung sowie den Medien. Die einstündigen Webinare, die jeweils dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr über Zoom stattfinden, stehen im Mai unter dem Oberthema »Kultur und Corona« und im Juni mit »Kultur(en) der Digitalität«.

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