Stiftung EVZ: Theaterprojekte mit Zeugnissen von Verfolgten des Nationalsozialismus

Was bleibt von den Zeuginnen und Zeugen der nationalsozialistischen Verbrechen? Es bleiben ihre Zeugnisse: Interviews, Fotos, Tagebücher, Autobiografien, Gedichte, Kompositionen und Zeichnungen. Sie konfrontieren uns mit den persönlichen Erlebnissen, Geschichten und Erfahrungen der Überlebenden. Die Stiftung EVZ unterstützt die Entwicklung innovativer Formate, die diese biografischen Erzählungen in der Erinnerungskultur erfahrbar machen.

Was wird gefördert?

  • Prozessorientierte theaterpädagogische Formate.
  • Ergebnisorientierte Theaterprojekte oder öffentliche Interventionen mit mehreren Publikumsaufführungen oder Gastspielen sowie Performances.

Fördersumme:

  • Bis zu 80.000 Euro. Die Einwerbung von Drittmitteln ist erwünscht. Bei Kooperationen mit Theaterhäusern und anderen institutionellen Einrichtungen sind angemessene Eigenbeiträge erforderlich.

Projektlaufzeit:

  • Die Projekte können frühestens am 15. September 2018 beginnen und müssen spätestens am 30. September 2019 enden.

Wer kann sich bewerben?

  • Theaterhäuser,
  • freie Theatergruppen,
  • theaterpädagogische Zentren und andere Träger der kulturellen, sozialen oder soziokulturellen Bildung,
  • Schulen und Bildungseinrichtungen,
  • gemeinnützige Organisationen und Vereine
  • Kooperationen deutscher Projektgruppen mit internationalen Partner*innen und Partnern

Anträge können ausschließlich von juristischen Personen (z. B. Institutionen, Vereine oder Verbände) gestellt werden.

Antragstellung und Entscheidungsverfahren:

  • Antragsbogen sowie Kosten- und Finanzplanformular der Stiftung finden sich unter www.stiftung-evz.de/projekte/aktuelle-ausschreibungen.
  • Förderentscheidungen der Stiftung erfolgen bis zum 1. August 2018.
  • Antragstellerinnen und Antragsteller können ihr Interesse für eine Teilnahme an der Theaterwerkstatt »Theater macht Geschichte – Geschichte macht Theater. Künstlerische Interventionen für die Zukunft« vom 16. bis 18. Februar 2018 in Leipzig bekunden. Im Zentrum stehen dabei der kreative Erfahrungsaustausch über die künstlerische Arbeit mit Zeitzeugnissen und neue Formate von Theaterprojekten. Anmeldung mittels E-Mail an: j.zaddach@tdjw.de

Kontakt:

  • Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«, Frau Leonore Martin, Friedrichstraße 200, 10117 Berlin, E-Mail: theater@stiftung-evz.de

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