Allianz der Freien Künste fordert dringende Kor­rek­turen bei der Coronahilfe von Bund und Ländern

Die Allianz der Freien Künste begrüßt, dass Bund und Länder sehr schnell ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Corona-Soforthilfe auf den Weg ge­bracht und entsprechende Finanzmittel zur Verfügung gestellt haben. Die Mit­gliedsverbände melden jedoch übereinstimmend, dass die Soforthilfe des Bun­­des bei den zahlreichen Freiberufler*innen, Solo-Selbstän­digen und kleinen Un­ternehmen nur sehr eingeschränkt greift. Das liegt zum einen an fehlenden Bundesvorgaben zur Anerkennung anteiliger Lebenskosten als betriebliche bzw. erwerbsmäßige Kosten sowie zum anderen auch daran, dass die Länder Verwal­tungsspielräume eher zum Nachteil der frei­schaffenden Künstlerin­nen und Künstler auslegen.

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Deutsche Jazzunion fordert Anerkennung von Lebenshaltungskosten bei Corona-Soforthilfen

Die Deutsche Jazzunion richtet einen dringenden Appell an die Politik auf Bundes- und Landesebene und drängt auf Vereinheitlichung der Regularien für die Corona-Soforthilfen. Die Vorgaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) lassen den Bundesländern Spielraum bei der Frage, ob betrieblich relevante Lebenshaltungskosten bei Selbstständigen für die Inanspruchnahme von staatlicher Soforthilfe anerkannt werden.

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ensemble-netzwerk: Soforthilfe-Spendenaktion NOCH BIS HEUTE!!!

Die Soforthilfe-Spendenaktion des ensemble-netzwerks, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste und den weiteren Partner-Organisationen im Aktionsbündnis Darstellende Künste, richtet sich an »alle Künstler*innen, die so solidarisch waren, Mitglied in einem der genannten Aktionsbündnis-Vereine zu werden und die gerade so massiv von Gagenausfällen betroffen sind, dass sie Sorge haben, ihre Miete nicht mehr bezahlen zu können. Hier können 500 Euro beantragt werden!

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tanznetz.de: Die digitale Tanzwelt erblüht

Die Tanzszene erlebt gerade eine rasante Entwicklung. Online-Plattformen und Social-Distancing-Festivals entstehen in außergewöhnlichem Tempo. Eine neue digitale Tanzwelt erblüht. Der Tanz lebt weiter. Tägliche Aktualisierungen sind am hier zu finden.

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nachtkritik in Not

nachtkritig.de bittet um Unterstützung: »Die Theater geschlossen. Alle Premieren abgesagt. Werbung wird storniert. Die Corona-Krise bringt die freie Kulturberichterstattung genauso in Not wie die freien Künstler*innen. Uns bricht derzeit mehr als die Hälfte unserer Einkünfte weg. Wir arbeiten trotzdem, bis der letzte Cent verbraucht ist. Jetzt erst recht. Aus Solidarität mit den Theatern streamen wir Aufführungen und stellen einen Online-Spielplan mit Streams von Opern, Schauspielen und Konzerten im Netz zusammen. Und das ist erst der Anfang. Die Losung heißt: Die Krise als Chance.

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Hilfspaket der Bundesregierung für Selbständige: Kulturrat fordert entsprechenden Anteil für den Kulturbereich

Der Deutsche Kulturrat begrüßt, dass ein spezielles Hilfspaket für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen geschaffen werden soll. Der Deutsche Kulturrat war gestern an Gesprächen mit Arbeitsminister Hubertus Heil, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters beteiligt und hat in dem Gespräch auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft verwiesen.

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Theater in Europa fordern Unterstützung der EU und ihrer Mitgliedstaaten

Anlässlich der Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden Folgen für Künstler*innen und Theater in Europa, haben die Mitglieder der European Theatre Convention (ETC) und des europäischen Theaternetzwerks mitos21 eine Initiative ins Leben gerufen. In einer gemeinsamen Erklärung rufen sie die EU und Mitgliedstaaten zum Handeln auf. Auch der Europäische Dachverband der freien darstellenden künste (EAIPA) unterstützt diesen Aufruf.

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Aktionsbündnis Darstellende Künste: Wir brauchen Notfallfonds für Künstler*innen!

Das Aussetzen von Veranstaltungen in den großen Sälen der staatlichen Theaterhäuser erfordert solidarische Maßnahme für alle Freiberufler*innen, die nun von Verdienstausfall betroffen sind. Insbesondere freischaffende Künstler*innen müssen jetzt geschützt werden, damit sie nicht in eine existenzielle Gefährdung geraten. Das Aktionsbündnis Darstellende Künste unterstützt deshalb die Forderung des Deutschen Kulturrates an die öffentliche Hand, einen Notfallfonds für Selbstständige und Klein-Unternehmer*innen einzurichten.

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Corona-Pandemie: Kulturrat fordert Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler

Der Deutsche Kulturrat hat Verständnis dafür, dass Theater und Konzerthäuser aufgrund der Corona-Pandemie ihren Betrieb eine begrenzte Zeit beschränken oder sogar einstellen müssen. Gerade diese Häuser werden häufig von den Risikogruppen besucht. Wichtig wird sein, dass die entstehenden Einnahmeausfälle durch abgesagte Aufführungen oder Veranstaltungen bzw. zurückgegebene Tickets bei öffentlichen Kultureinrichtungen von Ländern und Kommunen, kompensiert werden. Auch der Bund sollte gegebenenfalls einspringen. Auch privatwirtschaftliche Kultureinrichtungen, deren Existenz von den Erlösen aus Ticketverkäufen abhängt, brauchen Unterstützung. Hier ist besonders die Kultur- und Kreativwirtschaftsförderung von Bund und Ländern gefragt. Große Sorgen macht dem Deutschen Kulturrat die Situation freiberuflicher Künstlerinnen und Künstler und anderer Selbständiger aus dem Kultur- und Medienbereich.

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Vereint gegen negative Auswirkungen des Corona-/COVID-19-Virus vorgehen

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste setzt sich in der Allianz der Freien Künste, dem Zusammenschluß von 18 Verbänden der frei und professionell arbeitenden Künstler*innen, im politischen Raum dafür ein, dass eine Absicherung der wirtschaftlichen Risiken der Kreativen im Zusammenhang mit Coronavirus/COVID-19 in den Blick genommen wird. Gearbeitet wird aktuell an einer Umfrage zu den zu erwartenden Folgen der Pandemie für die freiberuflich und selbständig tätigen Akteur*innen im Kunst- und Kulturbereich. Die Allianz der Freien Künste schließt sich den Forderungen des Deutschen Kulturrats an, dass die öffentliche Hand Fördermittel beim Ausfall von Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht von den Kultureinrichtungen und den Künstler*innen zurückfordert. Angaben zur rechtlichen Einschätzung von Veranstaltungsabsagen finden sich auch beim Fachverband für Messeunternehmen: www.famab.de/aktuelles/corona-virus-covid-19.

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