Programme und Maßnahmen auf Länderebene - Eine Zusammenstellung

Der BFDK wird weiter unten die Programme und Maßnahmen zum Schutz von Kultur- und Kreativwirtschaft auf Länderebene zusammenfassen. Dankenswerterweise hat Für-Gründer.de eine Liste für alle Bundesländer mit Hilfen für Selbständige und Unternehmen erstellt. Diese findet sich hier. Beide Zusammenstellungen werden laufend aktualisiert.

26. März: In Niedersachsen ist neben den Zuschüssen eine zweite Fördersäule für Kultureinrichtungen geplant. Sie soll sich an Vereine und vergleichbare Einrichtungen richten, die von den bisherigen Maßnahmen nicht erfasst werden. Diese Fördersäule ist noch in Planung. Nähere Infos finden sich hier.

25. März: Der Kulturrat NRW hat eine eigene Webseite mit speziellen Informationen zu Maßnahmen in NRW sowie zu Maßnahmen auf Bundesebene. In seinen Rundbriefen, die dort zugänglich gemacht werden, informiert er regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Vorhaben. Nähere Infos finden sich hier.

23. März: »Sachsen hilft sofort« - Soforthilfe-Darlehen für sächsische Kleinstunternehmen und Freiberufler: Mit dem Sofort-Darlehen stellt Sachsen ein zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen von bis zu 50.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro, mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren zur Verfügung. Das sogenannte Staatsdarlehen wird für die ersten drei Jahre tilgungsfrei zur Verfügung gestellt. Vorteil des Staatsdarlehens ist, dass die Bewilligung ohne Hausbank funktioniert und das Darlehen somit schnell und flexibel gegeben werden kann. Mehr unter: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235278

20. März: NRW-Landesregierung beschließt Soforthilfe für Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen: https://www.mkw.nrw/presse/Soforthilfe_Kultur_Weiterbildung. Eine Zusammenfassung und Einschätzung der Maßnahmen durch das NRW-Landesbüro freie darstellende Künste findet sich hier.

19. März: Der Berliner Senat hat ergänzend zur Soforthilfe I, welche auf Klein- und Mittelunternehmen abzielt, finanzielle Zuschüsse für Solo-Selbstständige, Klein- und Kleinstunternehmen und Freiberufler*innen in Höhe von zunächst 100 Millionen Euro für das laufende Jahr beschlossen. Die Höhe des einzelnen Zuschusses ist auf 5.000 Euro begrenzt. Er kann gegebenenfalls mehrmals beantragt werden, erneut nach sechs Monaten für Einzelpersonen sowie nach drei Monate für Mehrpersonenbetriebe. Die IBB wird das Programm umsetzen. Die Freigabe der Mittel wird in der kommenden Woche mit dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses abgestimmt: www.berlin.de/sen/kulteu/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.909707.php

17. März: Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler*innen richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona

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