Unterstützung auf Länderebene: Unternehmen und Freiberufler*innen können Überbrückungshilfe beantragen

Ab 10. Juli 2020 können über die Investitionsbanken der Länder Anträge für ein weiteres Corona-Hilfspaket des Bundes gestellt werden. Die Überbrückungshilfe für die Monate Juli und August ist für kleine und mittelständige Unternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen und gemeinnützige Organisationen gedacht. Voraussetzung ist, dass den Betroffenen im April und Mai mindestens 60 Prozent der Umsätze durch die Coronakrise weggebrochen sind. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Um Betrug vorzubeugen, kann man sich nur über einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer auf der Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de anmelden.

Bezahlt werden bis zu 80 Prozent der betrieblichen Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von über 70 Prozent, 50 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzzeinbruch von 50 bis 70 Prozent und 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von 40 Prozent bis 49 Prozent, darunter Mieten oder Grundsteuern.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Betrag 3.000 Euro pro Monat, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat. 

Mehr unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

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