Außerordentliche Wirtschaftshilfe > erste Infos online!

Das Bundeswirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium die Details für die Außerordentliche Wirtschafthilfe veröffentlicht. Wichtig für die freien darstellenden Künste: Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein. Und: Auch gemeinnützige und öffentliche Unternehmen und Einrichtungen sind antragsberechtigt! 

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Beratungen der Mitgliedsverbände des BFDK zu #TakeThat

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf. #TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten.

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Verband Freie Darstellende Künste Bayern (VfdKB): Kultur ist mehr als nur Freizeit

Das evangelische Sonntagsblatt berichtet in einem Artikel von der aktuellen Lage und sprach mit der Vorstandsvorsitzenden des VfdKB, einem Mitglied des BFDK, Daniela Aue. Das Kulturleben in Bayern darf nach Ansicht des Verbandes nicht einfach nur dem Freizeitbereich zugeordnet werden, denn Kultureinrichtungen hätten auch einen »bildungs- und gesellschaftspolitischen Auftrag«. Es sei deshalb ein fatales Signal, dass man diese Einrichtungen nun im Zuge der aktuellen Anti-Corona-Maßnahmen den ganzen November über zwangsweise schließe.

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Corona-Hilfen der Bundesregierung

Die erneute vorübergehende Schließung einzelner Branchen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland trifft viele Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen hart. Um sie schnell und wirksam zu unterstützen, ergänzt die Bundesregierung die bestehenden Hilfsprogramme durch zusätzliche außerordentliche Wirtschaftshilfen. Darüber hinaus soll der Schnellkredit der KfW erweitert und auch kleinen Unternehmen zugänglich gemacht werden. Dies schafft schnell dringend nötige Liquidität. Die Überbrückungshilfe soll auch 2021 fortgeführt und nochmals erweitert werden. All diese umfassenden Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass Betroffene trotz aller Härten stark durch die Krise kommen.

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Kulturratspräsidentin mahnt fiktiven Unternehmerlohn an

In einer Videokonferenz von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, MdB mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Branchen am 22. Oktober wurde u. a. über die Wirksamkeit der Überbrückungshilfen und weitere Handlungsbedarfe diskutiert. Die Präsidentin des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Susanne Keuchel, vertrat bei der Videokonferenz die Kultur- und Kreativwirtschaft und mahnte noch mehr Unterstützung für die Kultur- und Kreativwirtschaft an, die durch die Corona-Krise stark getroffen ist. So forderte sie auch die Einrichtung eines fiktiven Unternehmerlohns an.

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NEUSTART KULTUR – Kulturinfrastrukturförderung

Am 2. Juli 2020war es endlich so weit: Der Deutsche Bundestag verabschiedete den Nachtragshaushalt 2020 und der Weg für den Kulturinfrastrukturfonds mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro war frei. Damit wurde ergänzend zu den bestehenden Kulturförderprogrammen der Länder sowie den Soforthilfen, die Unternehmen und Solo-Selbständigen aller Branchen offenstehen, ein spezielles Förderprogramm ausschließlich für die Kultur aufgelegt. Unter dem gemeinsamen Titel NEUSTART KULTUR stehen

• bis zu 250 Millionen Euro für pandemiebedingte Investitionen
• bis zu 480 Millionen Euro zur Stärkung der Kulturinfrastruktur
• bis zu 150 Millionen Euro für alternative, auch digitale Kulturangebote und
• bis zu 100 Millionen Euro zur Kompensation pandemiebedingter Einnahmeverluste und Mehrbedarfe bundesgeförderter Häuser und Projekte zur Verfügung.

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Bund unterstützt Gastspieltheater mit bis zu 20 Millionen Euro

Nach dem Förderprogramm für den Bereich Tanz, legt die Bundesregierung nun auch ein Programm für Gastspiel- und Tournee-Theater in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro auf. Das Programm »Theater in Bewegung« ist Teil des mit einer Milliarde Euro ausgestatteten Zukunftspakets NEUSTART KULTUR. Gastspieltheater können daraus jeweils bis zu 200.000 Euro zur Wiederaufnahme ihres Tourneebetriebs unter den corona-bedingten Einschränkungen erhalten.

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NEUSTART KULTUR für Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren

Mit bis zu 25 Millionen Euro unterstützt die Bundesregierung ab sofort Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren bei notwendigen Investitionen, damit sie ihren Betrieb während der Corona-Krise wieder aufnehmen können. Gefördert werden unter anderem Schutzmaßnahmen im Kassen- und Sanitärbereich oder der Einbau von Lüftungsanlagen. Pro Einrichtung kann mit bis zu 100.000 Euro geholfen werden. Die Förderlinie ist Teil des großen Konjunkturprogramms NEUSTART KULTUR. Abgewickelt wird das Förderprogramm durch den Bundesverband Soziokultur e.V. Die Fördergrundsätze und Antragsformulare stehen ab dem 01.09.2020 auf der Webseite des Verbands https://neustartkultur.de/nk
zur Verfügung. Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

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NEUSTART KULTUR für pandemiebedingte Investitionen im Zirkus

Das Förderprogramm NEUSTART KULTUR für pandemiebedingte Investitionen im Zirkus startet am 15. September 2020. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31. Oktober 2020. Die Fördersumme pro Antrag liegt zwischen 5.000 und 100.000 Euro. Zirkusunternehmen und -einrichtungen (darunter zählen unter anderem: Spielstätten, Festivals, Trainingsorte, Kinder- und Jugendzirkus, Kompanien, die Spielbetriebe ins Leben rufen möchten…) können Anträge für »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft« einreichen.

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Berlin arbeitet an neuer Soforthilfe

In Berlin wird die Soforthilfe IV überarbeitet fortgesetzt. Diese neue Soforthilfe IV umfasst 30 Millionen Euro und soll zunächst für den Zeitraum September bis November 2020 gelten. Sie richtet sich an nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich geförderte Kultur- und Medienunternehmen sowie -einrichtungen und – das ist neu – nun bereits ab »mit in der Regel mind. 2 Beschäftigten«. 

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