Die Kulturlandschaft nach Corona

Einen Einblick in die aktuelle Debatte dazu in Berlin geben zwei Aufzeichungen Ende Mai 2020: Am 24. Mai sprachen beim PAF@Home im »Corona Update #1001« Franziska Werner (Rat für die Künste Berlin), Stephan Behrmann (Allianz der freien Künste) und Janina Benduski (LAFT Berlin) mit dem Berliner Staatssekretär Dr. Torsten Wöhlert im Live-Stream über die Kulturpolitik in Berlin und bundesweit seit März 2020: https://vimeo.com/422141191.

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LAFT Berlin: Corona-Update#15 vom 4. Juni 2020

Der LAFT Berlin mit seinen Projekten Performing Arts Programm und Performing Arts Festival Berlin wird weiterhin schriftlich in Sonderversänden über aktuelle Entwicklungen und Hinweise zur Situation sowie über digitale Angebote oder andere Alternativen des LAFT Berlin informieren. Hier der Sonderversand vom 4. Juni 2020 (Corona-Update#15) zum Online-Nachlesen.

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BKM: Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR 2020/2021

Der Koalitionsausschuss hat im Rahmen des Konjunkturpakets vom 3. Juni 2020 ein »Rettungs- und Zukunftspaket Kultur« auf den Weg gebracht. Für NEUSTART KULTUR wird aus dem Kulturetat für dieses und das nächste Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro mehr zur Verfügung gestellt. Das Programm gliedert sich im Wesentlichen in vier Teile.

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Erfolg: Unterstützung für Kulturbranche kommt!

Die Koalition hat in ihrem Maßnahmepaket »Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken«, das am späten Abend des 3. Juni 2020 vorgestellt wurde, ein Programm zur Stärkung der Kulturinfrastruktur auflegt. Hierfür ist ein Finanzbedarf von einer Milliarde Euro eingeplant. Konkret heißt es im Ergebnispapier des Koalitionsausschusses unter Punkt 16: »Kunst und Kultur sollen zur Wiederaufnahme ihrer Häuser und Programme ertüchtigt werden. Daher wird ein Programm zur Milderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich aufgelegt, aus dem insbesondere die Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Einrichtungen und Projekten und die Förderung alternativer, auch digitaler Angebote gefördert werden sollen.«

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UNESCO Initiative ResiliArt: Perspektiven für eine vielfältige Kulturlandschaft und nachhaltige Kulturaußenpolitik während und nach der COIVD-19 Pandemie

Angesichts der Konsequenzen der COVID-19 Pandemie für die Künste setzt die internationale Gesprächsreihe auf den Austausch mit Vertreter*innen aus Kulturpolitik, Kulturinstitutionen,Unternehmen, Verbänden sowie Künstler*innen, um Perspektiven für den Erhalt und die nachhaltige Stärkung einer vielfältigen Kulturlandschaft zu entwickeln. Die Aufzeichnungen vergangener Gespräche können auf der Website abgerufen werden: https://en.unesco.org/news/resiliart-artists-and-creativity-beyond-crisis

Petition zur Verlängerung und Ausgestaltung der Soforthilfen für Solo-Selbstständige

Der VGSD Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V. hat in Abstimmung mit 25 weiteren Berufsverbänden die Petition 111001 beim Deutschen Bundestag gestartet. Ihr Titel: Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige. Wenn diese Petition innerhalb der nächsten 4 Wochen von mindestens 50.000 Menschen unterzeichnet wird, dann muss sich der Petitionsausschuss im Bundestag damit befassen. Der BFDK ruft zu reger Beteiligung auf!

Aktion 40.000 Theatermacher*innen treffen ihre Abgeordneten

Die Aktion 40.000 geht in eine Zwischenrunde. Theater als Erfahrungsorte der Demokratie sind dabei herauszufinden, wie Theater unter hygienischen Maßnamen gehen kann. Theatermacher*innen stehen vor großen künstlerischen und existenziellen Fragen. Nutzen wir die politischen Kontakte, die wir über die letzten Jahre aufgebaut haben oder knüpfen wir in Zeiten der Krise neue. Reichen wir unseren Abgeordneten per Post die Hand. Informieren wir sie über unsere Ideen, Sorgen und Visionen. Denn eine bessere Kulturpolitik bedeutet zunächst einmal, Politiker*innen besser zu informieren und sie stetig auf dem Laufenden zu halten.

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Gemeinsamer Appell an EU-Parlament und Kommission zur Zukunft von Kunst und Kultur in Europa nach COVID-19

Laut einer Erhebung von Eurostat, sind ca. 7,3 Millionen Jobs im Kultursektor direkt von den Maßnahmen zum Umgang mit COVID-19 betroffen, ca. 32 Prozent davon sind selbstständig und ohne adäquate soziale Absicherungen. Diese radikale Erschütterung bedarf eines gemeinsamen Handelns auf europäischer Ebene. Als Reaktion auf die Entscheidung der EU-Kommission über die Anpassung des mehrjährigen Finanzrahmens (2021-2027) an die derzeitige Situation, fordern Culture Action Europe (CAE) und die European Cultural Foundation (ECF) deshalb u. a. die Integration von Expert*innen aus Kunst und Kultur in europäische und nationale Task Forces.

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BDAT: Hinweise für Amateurtheater zu Proben und Theaterbetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie

Der Leitfaden »Pandemiesicher Agieren im Theater« des Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) richtet sich in erster Linie an Amateurtheater und soll in einem kurzen Überblick Hinweise geben, wie Theater zwischen Kulturproduktion und Ehrenamt den Gesundheitsschutz in Zeiten der Corona-Pandemie wahren und gleichzeitig agieren können, wenn und soweit gesetzliche Regelungen von Bund und Ländern dies zulassen. Ob und ggf. wie Proben aufgenommen werden können, die Kindertheatergruppe sich treffen kann oder ob gar Vorstellungen geplant werden können.