Deutschlandradio Kultur: Mit »Wumms« aus der Corona-Krise. Kann das Milliardenpaket die Kultur retten?

Corona hat alles verändert und vieles sichtbarer gemacht. Dass die Seuche innerhalb von wenigen Tagen die ökonomischen Bedingungen der Künstler*innen  und der kleinen kulturwirtschaftlichen Unternehmen zum Zusammenstürzen bringen konnte, zeigt, wie dünn das Eis der ökonomischen Absicherung der Frauen und Männer, die im Kulturmarkt arbeiten, ist. In der Sendung vom 12. Juni 2020 wird versucht, die Frage zu beantworten: Kann das Milliardenpaket des Bundes die Kultur aus der Krise retten?

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Brandenburg fördert Freie Theater mit 1,3 Millionen Euro

Brandenburgs Landesregierung fördert die freie Theaterszene in der Mark in diesem Jahr mit mehr als 1,3 Millionen Euro. »Mit ihren kreativen, innovativen und oft leidenschaftlichen Inszenierungen und Projekten setzen die Freien Theater nicht nur spannende kulturelle und gesellschaftliche Akzente, sondern stehen auch für die kreative Schaffenskraft und die Kunst- und Kulturfreiheit in unserem Land«, erklärte Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am 14. Juni 2020 in Potsdam. In diesem Jahr seien auch die Theater in freier Trägerschaft von der Corona-Krise schwer getroffen. Trotz des Ausfalls von Veranstaltungen werde die Förderung durch das Land grundsätzlich fortgesetzt.

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Österreich gibt Überbrückungsfonds für selbstständige Künstler*innen bekannt

Die Koalitionsparteien ÖVP und Grüne haben sich darauf geeinigt, einen eigenen Überbrückungsfonds für Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 90 Millionen Euro einzurichten. 1.000 Euro pro Monat, und das für die Dauer von bis zu sechs Monaten, können ausgezahlt werden. Antragsberechtigt sind Personen, die Kunst und Kultur schaffen, ausüben, vermitteln oder lehren und als Künstlerinnen und Künstler in der Sozialversicherung der Selbständigen pflicht- oder freiwillig versichert sind.

BFDK begrüßt Entschließung des Bundesrates und fordert Nachbesserung bei der geplanten Ausgestaltung des Konjunkturpakets

Der BFDK und weitere 17 in der Allianz der Freien Künste zusammengeschlossenen Bundesverbände begrüßen die am Freitag, 05.06.2020, gefasste Entschließung des Bundesrates zur »Sicherung von Selbstständigen und Freiberuflern – Hilfen für die Kultur-und Kreativwirtschaft nachhaltig ausgestalten«. Diese Entschließung ist ein deutliches Signal der Länder an die Bundesregierung, bei der Ausgestaltung des geplanten Konjunkturpakets angemessen auf die Arbeits- und Lebensrealität der soloselbstständigen freischaffenden Künstler*innen und Kunstschaffenden in Deutschland einzugehen. Es gibt weiterhin dringenden Handlungsbedarf!

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Die Kulturlandschaft nach Corona

Einen Einblick in die aktuelle Debatte dazu in Berlin geben zwei Aufzeichungen Ende Mai 2020: Am 24. Mai sprachen beim PAF@Home im »Corona Update #1001« Franziska Werner (Rat für die Künste Berlin), Stephan Behrmann (Allianz der freien Künste) und Janina Benduski (LAFT Berlin) mit dem Berliner Staatssekretär Dr. Torsten Wöhlert im Live-Stream über die Kulturpolitik in Berlin und bundesweit seit März 2020: https://vimeo.com/422141191.

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LAFT Berlin: Corona-Update#15 vom 4. Juni 2020

Der LAFT Berlin mit seinen Projekten Performing Arts Programm und Performing Arts Festival Berlin wird weiterhin schriftlich in Sonderversänden über aktuelle Entwicklungen und Hinweise zur Situation sowie über digitale Angebote oder andere Alternativen des LAFT Berlin informieren. Hier der Sonderversand vom 4. Juni 2020 (Corona-Update#15) zum Online-Nachlesen.

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BKM: Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR 2020/2021

Der Koalitionsausschuss hat im Rahmen des Konjunkturpakets vom 3. Juni 2020 ein »Rettungs- und Zukunftspaket Kultur« auf den Weg gebracht. Für NEUSTART KULTUR wird aus dem Kulturetat für dieses und das nächste Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro mehr zur Verfügung gestellt. Das Programm gliedert sich im Wesentlichen in vier Teile.

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Erfolg: Unterstützung für Kulturbranche kommt!

Die Koalition hat in ihrem Maßnahmepaket »Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken«, das am späten Abend des 3. Juni 2020 vorgestellt wurde, ein Programm zur Stärkung der Kulturinfrastruktur auflegt. Hierfür ist ein Finanzbedarf von einer Milliarde Euro eingeplant. Konkret heißt es im Ergebnispapier des Koalitionsausschusses unter Punkt 16: »Kunst und Kultur sollen zur Wiederaufnahme ihrer Häuser und Programme ertüchtigt werden. Daher wird ein Programm zur Milderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich aufgelegt, aus dem insbesondere die Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur, Nothilfen, Mehrbedarfe von Einrichtungen und Projekten und die Förderung alternativer, auch digitaler Angebote gefördert werden sollen.«

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UNESCO Initiative ResiliArt: Perspektiven für eine vielfältige Kulturlandschaft und nachhaltige Kulturaußenpolitik während und nach der COIVD-19 Pandemie

Angesichts der Konsequenzen der COVID-19 Pandemie für die Künste setzt die internationale Gesprächsreihe auf den Austausch mit Vertreter*innen aus Kulturpolitik, Kulturinstitutionen,Unternehmen, Verbänden sowie Künstler*innen, um Perspektiven für den Erhalt und die nachhaltige Stärkung einer vielfältigen Kulturlandschaft zu entwickeln. Die Aufzeichnungen vergangener Gespräche können auf der Website abgerufen werden: https://en.unesco.org/news/resiliart-artists-and-creativity-beyond-crisis

Petition zur Verlängerung und Ausgestaltung der Soforthilfen für Solo-Selbstständige

Der VGSD Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V. hat in Abstimmung mit 25 weiteren Berufsverbänden die Petition 111001 beim Deutschen Bundestag gestartet. Ihr Titel: Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige. Wenn diese Petition innerhalb der nächsten 4 Wochen von mindestens 50.000 Menschen unterzeichnet wird, dann muss sich der Petitionsausschuss im Bundestag damit befassen. Der BFDK ruft zu reger Beteiligung auf!