Bundesverband Kreative Deutschland e.V.: Aufruf zur Beteiligung an bundesweiter Befragung

Zwischen leeren Stühlen und Digitalisierungs-Turbo: Das Coronajahr 2020 hat die Kultur- und Kreativwirtschaft schwer getroffen, aber auch neue Formate hervorgebracht. Im Fokus der zweiten bundesweiten Umfrage des Fördernetzwerks Kultur- und Kreativwirtschaft und des Bundesverbands Kreative Deutschland e.V. stehen Fragen nach den positiven wie negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und wie Selbständige auf die Krise reagiert haben. Darüber hinaus erhebt die Umfrage, welche Corona-Hilfen in Anspruch genommen wurden. Bis 14.02.2021 können selbständige Kultur- und Kreativschaffende unter diesem Link an der Online-Umfrage teilnehmen: http://bit.ly/kultur-kreativ-bilanz-2020

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Deutscher Kulturrat: Corona-Hilfen für den Kulturbereich von Bund und Ländern (Stand 15.01.2021)

Harter Lockdown ab 16.12.2020 bis mindestens 10.01.2021

Die Maßnahmen, die bisher zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffen wurden, reichen nicht aus. Die Zahlen steigen weiter. Dies stellte Kanzlerin Merkel nach dem Gespräch am Sonntag, 13.12.2020, mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder fest. Kontaktbeschränkungen bleiben laut Beschluss von Bund und Ländern bestehen, der Einzelhandel wird bis auf Ausnahmen geschlossen, auch Schulen und Kitas sollen schließen.

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Hinweise und weiterführende Links zu November- und Überbrückungshilfe III

Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben Einzelheiten zum Verfahren für die Zahlung der sogenannten Novemberhilfen für die vom Teil-Lockdown betroffenen Solo-Selbständigen und Unternehmen festgelegt. Erste Abschlagszahlungen sollen Ende November fließen. Demnach können Solo-Selbständige, also freiberuflich tätige Tanz- und Theatermacher:innen, eine erste Abschlagzahlung von bis zu 5.000,- Euro erhalten, andere Unternehmen bis zu 10.000,- Euro. Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 30. April 2021.

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Bund gibt weitere Unterstützung für Kultur- und Kreativwirtschaft in der Pandemie bekannt

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III wurde eine spezielle Neustarthilfe für Solo-Selbständige vereinbart. Zusätzlich zur Erstattung von Fixkosten können Solo-Selbständige eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro beantragen. Diese Unterstützungsmaßnahme richtet sich insbesondere an Solo-Selbständige, die nur geringe Fixkosten haben, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche erleiden. Bemessungsgrundlage sind 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019.

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Außerordentliche Wirtschaftshilfe > erste Infos online!

Das Bundeswirtschaftsministerium hat gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium die Details für die Außerordentliche Wirtschafthilfe veröffentlicht. Wichtig für die freien darstellenden Künste: Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein. Und: Auch gemeinnützige und öffentliche Unternehmen und Einrichtungen sind antragsberechtigt! 

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Beratungen der Mitgliedsverbände des BFDK zu #TakeThat

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf. #TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten.

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Verband Freie Darstellende Künste Bayern (VfdKB): Kultur ist mehr als nur Freizeit

Das evangelische Sonntagsblatt berichtet in einem Artikel von der aktuellen Lage und sprach mit der Vorstandsvorsitzenden des VfdKB, einem Mitglied des BFDK, Daniela Aue. Das Kulturleben in Bayern darf nach Ansicht des Verbandes nicht einfach nur dem Freizeitbereich zugeordnet werden, denn Kultureinrichtungen hätten auch einen »bildungs- und gesellschaftspolitischen Auftrag«. Es sei deshalb ein fatales Signal, dass man diese Einrichtungen nun im Zuge der aktuellen Anti-Corona-Maßnahmen den ganzen November über zwangsweise schließe.

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Corona-Hilfen der Bundesregierung

Die erneute vorübergehende Schließung einzelner Branchen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland trifft viele Unternehmen, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen hart. Um sie schnell und wirksam zu unterstützen, ergänzt die Bundesregierung die bestehenden Hilfsprogramme durch zusätzliche außerordentliche Wirtschaftshilfen. Darüber hinaus soll der Schnellkredit der KfW erweitert und auch kleinen Unternehmen zugänglich gemacht werden. Dies schafft schnell dringend nötige Liquidität. Die Überbrückungshilfe soll auch 2021 fortgeführt und nochmals erweitert werden. All diese umfassenden Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass Betroffene trotz aller Härten stark durch die Krise kommen.

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