Europäische Verwertungsgesellschaften: Stark getroffene europäische Kultur- und Kreativwirtschaft Schlüssel für Wiederbelebung

Kaum eine Branche hat in der Coronakrise ähnlich hohe Verluste wie die Kultur- und Kreativwirtschaft zu verzeichnen. Gleichzeitig könnte ihre gezielte Förderung aber auch ein Schlüssel für die Wiederbelebung der europäischen Wirtschaft sein. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie Rebuilding Europe: The cultural and creative economy before and after COVID-19, die im Auftrag der europäischen Verwertungsgesellschaften entstand.

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Neustarthilfe für Soloselbstständige wird verbessert

Seit 1. Januar 2021 existiert unter dem Dach der sogenannten Überbrückungshilfe III ein neues Programm für Soloselbstständige. Das Programm läuft unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums. Soloselbständige können statt einer Einzelerstattung von Fixkosten, eine einmalige Betriebskostenpauschale ansetzen. Die maximale Höhe der Pauschale beträgt 7.500 Euro; bisher waren 5.000 Euro vorgesehen. Die Neustarthilfe steht Soloselbständigen zu, die ihr Einkommen im Jahr 2019 zu mindestens 51 Prozent aus ihrer selbständigen Tätigkeit erzielt haben. Anträge können ab 1. Februar 2021 gestellt werden.

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Deutscher Kulturrat: Mittelaufstockung für NEUSTART KULTUR jetzt auf den Weg bringen

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstützt die Kulturstaatsministerin bei ihrem Bemühen eine deutliche Mittelaufstockung für NEUSTART KULTUR zu erreichen. Der Deutsche Kulturrat hatte bereits im April 2020 ein spezielles Konjunkturprogramm für den Kulturbereich gefordert, damit Kultur wieder auf die Beine kommt. Aus dieser Forderung ist dann, wenige Monate später, das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR entstanden. Im Juli 2020 ist NEUSTART KULTUR dann praktisch angelaufen.

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Bundesverband Kreative Deutschland e.V.: Aufruf zur Beteiligung an bundesweiter Befragung

Zwischen leeren Stühlen und Digitalisierungs-Turbo: Das Coronajahr 2020 hat die Kultur- und Kreativwirtschaft schwer getroffen, aber auch neue Formate hervorgebracht. Im Fokus der zweiten bundesweiten Umfrage des Fördernetzwerks Kultur- und Kreativwirtschaft und des Bundesverbands Kreative Deutschland e.V. stehen Fragen nach den positiven wie negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und wie Selbständige auf die Krise reagiert haben. Darüber hinaus erhebt die Umfrage, welche Corona-Hilfen in Anspruch genommen wurden. Bis 14.02.2021 können selbständige Kultur- und Kreativschaffende unter diesem Link an der Online-Umfrage teilnehmen: http://bit.ly/kultur-kreativ-bilanz-2020

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Deutscher Kulturrat: Corona-Hilfen für den Kulturbereich von Bund und Ländern (Stand 15.01.2021)

Harter Lockdown ab 16.12.2020 bis mindestens 10.01.2021

Die Maßnahmen, die bisher zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffen wurden, reichen nicht aus. Die Zahlen steigen weiter. Dies stellte Kanzlerin Merkel nach dem Gespräch am Sonntag, 13.12.2020, mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder fest. Kontaktbeschränkungen bleiben laut Beschluss von Bund und Ländern bestehen, der Einzelhandel wird bis auf Ausnahmen geschlossen, auch Schulen und Kitas sollen schließen.

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Hinweise und weiterführende Links zu November- und Überbrückungshilfe III

Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben Einzelheiten zum Verfahren für die Zahlung der sogenannten Novemberhilfen für die vom Teil-Lockdown betroffenen Solo-Selbständigen und Unternehmen festgelegt. Erste Abschlagszahlungen sollen Ende November fließen. Demnach können Solo-Selbständige, also freiberuflich tätige Tanz- und Theatermacher:innen, eine erste Abschlagzahlung von bis zu 5.000,- Euro erhalten, andere Unternehmen bis zu 10.000,- Euro. Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum 30. April 2021.

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Bund gibt weitere Unterstützung für Kultur- und Kreativwirtschaft in der Pandemie bekannt

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III wurde eine spezielle Neustarthilfe für Solo-Selbständige vereinbart. Zusätzlich zur Erstattung von Fixkosten können Solo-Selbständige eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro beantragen. Diese Unterstützungsmaßnahme richtet sich insbesondere an Solo-Selbständige, die nur geringe Fixkosten haben, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche erleiden. Bemessungsgrundlage sind 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019.

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