BMAS: Neuen Arbeitsschutzregeln

Zum 20. April 2020 wurden die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie gelockert. Viele kleinere Geschäfte können wieder öffnen. Um die Verbreitung des Virus dennoch in Schach zu halten, gelten strenge Hygienerichtlinien. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat in Kooperation mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden sowie mit den Arbeitsschutzverwaltungen der Länder einen Entwurf für einen »Corona-Arbeitsschutzstandard« erarbeitet. Das Papier wurde der Bundesregierung als Grundlage für weitere Maßnahmen vorgelegt.

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Bund startet Soforthilfeprogramm für freie Orchester und Ensembles

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) stellt ab sofort bis zu 5,4 Millionen Euro Soforthilfe für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Die Mittel des Soforthilfeprogramms stammen aus dem Förderprogramm »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland«, die 2020 einmalig als Corona-Soforthilfe umgewidmet werden. Das Hilfsprogramm zielt darauf ab, künstlerisches Arbeiten trotz der Corona-Pandemie zu ermöglichen. Antragsteller*innen können bis zu 200.000 Euro aus dem Soforthilfeprogramm erhalten. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der Förderung von Präsentations- und Vermittlungsformaten, die in Reaktion auf die besonderen Bedingungen der Pandemie entwickelt werden.

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Offener Brief zur Situation der Kinder- und Jugendtheater in Pandemiezeiten

Die Kinder- und Jugendtheater sind von der Corona-Krise stark betroffen. In einem Offenen Brief werden die spezifische Probleme aufgezeigt und konkrete Handlungsvorschläge gemacht. Das Positionspapier wurde von Vertreter*innen des Berliner Arbeitskreis der Kinder- und Jugendtheater, der AG Puppen- und Figurentheater des LAFT Berlin, des Runden Tisch der freien Kinder- und Jugendtheater sowie des Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V. (LAFT Berlin) erarbeitet.

Initiative Kulturschaffender in Deutschland: Positionspapier

Die freien Künstler*innen und Solo-Selbstständigen befinden sich aufgrund der aktuellen Geschehnisse der Corona-Pandemie in einer dramatischen und existenzbedrohenden Situation. Die Bundes- und Landesregierungen reagierten mit Soforthilfemaßnahmen, deren Umsetzung an der Realität der Solo-Selbstständigen, Kleinunternehmer*innen und Angehörigen der freien Berufe vorbei gehen und für diese nicht greifen. Deshalb hat die Initiative Kulturschaffender in Deutschland als freies Bündnis der Betroffenen ein Positionspapier erarbeitet, das die Umsetzung der Versprechen in kraftvolle Taten unterstützen soll.

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Deutscher Kulturrat: Die Lage und Wege aus der Krise

Die aktuelle Ausgabe von Politik & Kultur setzt den detaillierten Bericht zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Ausgabe 5/20 fort. Zuvor widmete die Zeitung des Deutschen Kulturrates in der Ausgabe 4/20 den Folgen der Corona-Krise für Kultur und Medien einen umfassenden 20-seitigen Schwerpunkt. In der frisch erschienenen Mai-Ausgabe werden weitere Folgen dargestellt und die Soforthilfen von Bund und Ländern aus Perspektive der Kulturschaffenden diskutiert.

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Allianz der Freien Künste: Wir müssen reden! von Stephan Behrmann

In der aktuellen April-Ausgabe von Kultur & Politik, der Zeitschrift des Deutschen Kulturrats, findet sich ein Beitrag des Geschäftsführers des BFDK und Sprechers der Allianz der Freien Künste, Stephan Behrmann. Unter der Überschrift: »Wir müssen reden! Wie der Freien Szene jetzt geholfen werden kann«, erläutert Stephan Behrmann, warum die Grundsicherung nur wenig zu den Arbeitsweise der Akteur*innen der frei produzierenden Künste passt und was stattdessen sinnvoll wäre.

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Rat für Kulturelle Bildung: Positionspapier zum Thema Kulturelle Bildung und Corona

Der Rat für Kulturelle Bildung äußert sich zum Umgang mit der aktuellen Situation in einem Positionspapier auf seiner Webseite. Eine der Kernaussagen lautet, dass die zahlreichen kreativen und kurzfristig ins Leben gerufenen digitalen Formate der Kulturellen Bildung auch nach der Krise positive Auswirkungen haben werden. Sie können insbesondere helfen, neue Zielgruppen zu erreichen und dadurch die kulturelle Teilhabe zu erweitern.

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LAFT Berlin: Corona-Update#11 vom 27. April 2020

Der LAFT Berlin mit seinen Projekten Performing Arts Programm und Performing Arts Festival Berlin wird weiterhin schriftlich in Sonderversänden über aktuelle Entwicklungen und Hinweise zur Situation sowie über digitale Angebote oder andere Alternativen des LAFT Berlin informieren. Hier der Sonderversand (Corona Update #11) vom 27. April 2020 als PDF und online.

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Fonds Darstellende Künste: Beratungszeiten für alle bundesweit agierenden freien darstellenden Künstler*innen und deren Einrichtungen

Der Fonds Darstellende Künste bietet Telefon- oder Skype-Termine (10 bis 15 Minuten) mit seinem Geschäftsführer Holger Bergmann für alle bundesweit agierenden freien darstellenden Künstler*innen und deren Einrichtungen dienstags, mittwochs und freitags von 14.00 Uhr – 15.00 Uhr an. Nur nach Vereinbarung mittels einer E-Mail an geschaeftsfuehrung*fonds-daku.de.

Kulturrat fordert im Kulturausschuss des Bundestages Nachbesserung bei der Künstlerhilfe und einen Kulturinfrastrukturfonds

Der Kulturausschuss des Deutschen Bundestages hat sich am 22. April 2020 mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kultur- und Medienbereich befasst. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen auf die Kultur- und Kreativwirtschaft. In seinem Eingangsstatement stellte Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, fest, dass die Soforthilfen des Bundes für Solo-Selbständige und Kleinunternehmen bei denjenigen greifen, die Betriebskosten wie gewerbliche Mieten u. ä. haben. An denjenigen, die aus ihrer Privatwohnung heraus arbeiten und kaum Betriebskosten haben, gehen die Hilfen aber vorbei.

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Aufzeichung Live-Chat: Wie übersteht der Kulturbetrieb die Corona-Krise?

Am 17. April 2020 sprachen Katrin Göring-Eckardt MdB, Fraktionsvorsitzende B90/Die Grünen, Erhard Grundl MdB, Sprecher für Kulturpolitik B90/Die Grünen, Henning May, Musiker, Pamela Schobeß, Clubcommission Berlin und Stephan Behrmann, Bundesverband Freie Darstellende Künste, in einer Videokonferenz zum Thema Kulturbetrieb und Corona-Krise miteinander. Dies ist nun nachzuschauen auf https://youtu.be/kNKno7mq6Y4.

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