NEUSTART KULTUR für pandemiebedingte Investitionen im Zirkus

Das Förderprogramm NEUSTART KULTUR für pandemiebedingte Investitionen im Zirkus startet am 15. September 2020. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 31. Oktober 2020. Die Fördersumme pro Antrag liegt zwischen 5.000 und 100.000 Euro. Zirkusunternehmen und -einrichtungen (darunter zählen unter anderem: Spielstätten, Festivals, Trainingsorte, Kinder- und Jugendzirkus, Kompanien, die Spielbetriebe ins Leben rufen möchten…) können Anträge für »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft« einreichen.

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Berlin arbeitet an neuer Soforthilfe

In Berlin wird die Soforthilfe IV überarbeitet fortgesetzt. Diese neue Soforthilfe IV umfasst 30 Millionen Euro und soll zunächst für den Zeitraum September bis November 2020 gelten. Sie richtet sich an nicht regelmäßig oder nicht überwiegend öffentlich geförderte Kultur- und Medienunternehmen sowie -einrichtungen und – das ist neu – nun bereits ab »mit in der Regel mind. 2 Beschäftigten«. 

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Fonds Soziokultur: Sonderprogramm NEUSTART KULTUR

Der Fonds Soziokultur fördert mit insgesamt 10 Millionen Euro in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Bis September 2021 können Projekte in ganz Deutschland mit einer Maximalsumme von in der Regel 30.000 Euro und mit bis zu 80 Prozent des Gesamtbudgets gefördert werden. Die Antragstellung ist voraussichtlich ab Mitte August 20 über das Online-Portal des Fonds Soziokultur möglich.

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Sachsen-Anhalt: Stipendienprogramm »Kultur ans Netz«

Das Land Sachsen-Anhalt hat das Stipendienprogramm »Kultur ans Netz« ins Leben gerufen. Anträge können ab dem 20. Juli 2020 auf elektronischem Wege bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden. Mit dem 6 Millionen Euro umfassenden Programm werden Projekte und Maßnahmen von freiberuflich tätigen Kulturschaffenden gefördert, die im Zuge der Einschränkungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie ihren künstlerischen Tätigkeiten nicht nachgehen konnten.

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Bundesregierung legt Sonderprogramm für soziale Infrastruktur durch Darlehen und Zuschüsse auf

Unter dem Motto »Wir kümmern uns um die Kümmerer« legt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verschiedene Programme auf: Um die aktuelle Krise durch die COVID-19-Pandemie zu meistern, ist es von großer Bedeutung, neben den wichtigen Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft auch in den Erhalt der sozialen Infrastruktur für Familien, Kinder, Jugendliche und soziale Zwecke zu investieren.

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Fonds Darstellende Künste: #takecare

Ermöglicht durch NEUSTART KULTUR, dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, führt der Fonds Darstellende Künste die erfolgreiche #takecare-Initiative zur Stärkung der durch bundesweite Ausfälle betroffenen frei produzierenden Künstler*innen nun mit dem Programm #takecare aktualisiert und in breitenwirksamer Form weiter. Die stipendienartige Förderung richtet sich an bundesweit bemerkenswerte frei produzierende darstellende Künstler*innen und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel.

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Bundesregierung: NEUSTART KULTUR läuft an

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Antragsberechtigte Einrichtungen oder Akteur*innen können ab dem 10. Juli 2020 erste Informationen über Fördermöglichkeiten bei den Bundeskulturfonds abrufen. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.

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Goethe-Universität Frankfurt: Umfrage zu Auswirkungen der Corona-Krise auf die psychische und physische Gesundheit

Durch die Corona-Krise wurde unsere aller Arbeitsalltag deutlich verändert. Um die Auswirkungen der Corona-Krise auf die psychische und physische Gesundheit zu erfassen, führt das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main eine Online-Befragung durch. Diese richtet sich an darstellende Künstler/innen (Schauspiel, Gesang, Musik, Tanz) an Theatern in Deutschland. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 10-15 Minuten.

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Hamburg: Neustartprämie für Künstler*innen und Kreative

Für die von den Pandemiebeschränkungen besonders betroffenen Künstler*innen und Kreativen hat Hamburg ein eigenes Förderprogramm aufgelegt, damit diese für das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Hamburg unverzichtbare Gruppe möglichst gut durch diese schwierige Zeit kommt. Mit der »Neustartprämie« soll den Künstler*innen und Kreativen vor allem geholfen werden, die eigene kreative Tätigkeit auch unter Corona-Bedingungen wieder ins Laufen zu bringen, beziehungsweise die Wiederaufnahme der Tätigkeit vorzubereiten.

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Unterstützung auf Länderebene: Unternehmen und Freiberufler*innen können Überbrückungshilfe beantragen

Ab 10. Juli 2020 können über die Investitionsbanken der Länder Anträge für ein weiteres Corona-Hilfspaket des Bundes gestellt werden. Die Überbrückungshilfe für die Monate Juli und August ist für kleine und mittelständige Unternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen und gemeinnützige Organisationen gedacht. Voraussetzung ist, dass den Betroffenen im April und Mai mindestens 60 Prozent der Umsätze durch die Coronakrise weggebrochen sind. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Um Betrug vorzubeugen, kann man sich nur über einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer auf der Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de anmelden.

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Thüringen: Corona-Hilfe für Soziokultur, Kinos, freie Theater und Festivals gestartet

Der Freistaat Thüringen fördert aus dem im Thüringer Landtag beschlossenen Sondervermögen ab sofort gemeinnützige Träger im Bereich der Kinos, Festivals, Soziokultur und freien Theater, die wegen Corona finanziell in ihrer Existenz bedroht sind. Die Mittel werden als Billigkeitsleistung und nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Eine Antragsstellung ist möglich, wenn die fortlaufenden Einnahmen einer Einrichtung nicht ausreichen, um die fortlaufenden Personal- und Sachkosten zu bezahlen. Die Zuschusshöhe ist abhängig von der Finanzierungslücke, die sich aus den Einnahmen abzüglich der laufenden Kosten ergibt. Anträge können ab 10. Juli 2020 bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen (GFAW) gestellt werden, welche die Anträge prüft und bearbeitet. Die Bewilligung der Anträge erfolgt durch die Thüringer Aufbaubank.

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