LAFT Berlin: Corona-Update#13 vom 12. Mai 2020

Der LAFT Berlin mit seinen Projekten Performing Arts Programm und Performing Arts Festival Berlin wird weiterhin schriftlich in Sonderversänden über aktuelle Entwicklungen und Hinweise zur Situation sowie über digitale Angebote oder andere Alternativen des LAFT Berlin informieren. Hier ist der Sonderversand (Corona Update #13) vom 12. Mai 2020 zum Online-Nachlesen.

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LAFT Berlin: Corona-Update#12 vom 9. Mai 2020

Der LAFT Berlin mit seinen Projekten Performing Arts Programm und Performing Arts Festival Berlin wird weiterhin schriftlich in Sonderversänden über aktuelle Entwicklungen und Hinweise zur Situation sowie über digitale Angebote oder andere Alternativen des LAFT Berlin informieren. Hier ist der Sonderversand (Corona Update #12) vom 9. Mai 2020 als PDF und online

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NRW-Landesregierung beschließt Stufenplan zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebs

Um das kulturelle Leben in Nordrhein-Westfalen angesichts der weiterhin großen Herausforderungen der Corona-Krise schrittweise und verantwortungsvoll wieder zur Entfaltung zu bringen, hat die Landesregierung einen Stufenplan vorgelegt. Dieser sieht vor, die Anti-Corona-Maßnahmen im Kulturbereich in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise zu reduzieren – abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens. Erste Lockerungen sind bereits umgesetzt worden: Museen, Ausstellungen und Musikschulen dürfen unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen und teilweise weiteren Auflagen wieder öffnen, ebenso Bibliotheken und Archive.

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Berliner Senat beschließt Bundesratsinitiative zu Bundeshilfen für Kunst-, Kultur-, Medien- und Kreativbereich

Der Berliner Senat hat heute auf Vorlage des Senators für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, beschlossen, eine Entschließung in den Bundesrat einzubringen, mit der die Bundesregierung gebeten wird, in Abstimmung mit den Ländern ein Programm zu Bundeshilfen für den Kunst-, Kultur-, Medien- und Kreativbereich zu initiieren. Der Senat regt an, für selbstständige Künstlerinnen und Künstler, Kultur- und Medienschaffende und Akteure in der Kreativwirtschaft sowie Medienschaffende und Mediendienstleister ohne eigene Betriebsstätte, deren Einnahmen durch die Absage von Veranstaltungen oder Aufträgen in der Zeit der Corona-Pandemie entfallen, Regelungen zum Ausgleich ihrer substanziellen Umsatzeinbrüche zu entwickeln. Sinnvoll erscheint vor dem Hintergrund der Beschlüsse der Wirtschaftsministerkonferenz sowie der Kulturministerkonferenz und erster Ländererfahrungen, einen pauschalen Betrag in Höhe von 1.180 € monatlich zu gewähren.

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IETM: Bericht Darstellende Künste und COVID-19

Auf der Grundlage der wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern des IETM-Netzwerks, skizziert der Bericht von IETM die Situation der darstellenden Künste auf internationaler Ebene und gibt einen Überblick über die Reaktionen der Regierungen auf die COVID-19-Krise. Der Bericht schließt mit politischen Empfehlungen, die sich an die EU sowie an nationale und lokale Behörden richten.

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Dachverband freie darstellende Künste Hamburg: Offener Brief an die Behörde für Kultur und Medien

Die Hamburger Solo-Selbstständigen hatten die Gunst des Standortes auf ihrer Seite und konnten 2.500 Euro Corona-Soforthilfe für ihren Lebensunterhalt beantragen. Eine schnelle und unbürokratische Hilfe, die kurzfristig und zeitlich begrenzt Wirkung zeigt(e). Aber was passiert jetzt? Die Theater öffnen frühestens wieder zu Beginn der neuen Spielzeit – also im Herbst. Wovon werden Essen und Miete in Juni, Juli und mindestens mal August bezahlt? Was passiert danach?

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Land Brandenburg: Corona-Hilfe für Kultureinrichtungen

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle hat am 29. April die landeseigene Corona-Hilfe für Kultureinrichtungen bekanntgegeben. Sie richtet sich an kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige kulturelle Vereine sowie Stiftungen und Gesellschaften, um bis zu 50 Prozent der zwischen 11. März und 31. August 2020 angefallenen Einnahmeausfälle anteilig auszugleichen, wobei nur Einnahmeausfälle von Kulturveranstaltungen und sonstigen Kulturprojekten im Land Brandenburg geltend gemacht werden können.

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Bühnenverein und Künstlergewerkschaften schließen Tarifverträge zu Kurzarbeit ab

Am 29. April 2020 haben sich der Deutsche Bühnenverein auf Arbeitgeberseite und die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO) und Deutsche Orchestervereinigung (DOV) auf die Einführung von Kurzarbeit an kommunalen Theatern und Orchestern geeinigt. Angelehnt an den Tarifvertrag zwischen der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes für nicht-künstlerisch Beschäftigte kommunaler Betriebe, sieht die Tarifeinigung vor, dass Betriebs- und Personalräte auf tariflicher Grundlage in Theatern und Orchestern auch für künstlerisch Beschäftigte Kurzarbeit vereinbaren können.

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Grütters will Ausfallhonorare zahlen

Die vom Bund geförderten Kulturinstitutionen zahlen Künstler*inen bis zu 60 Prozent ihrer Gage als Ausfallhonorar bei der Absage einer Veranstaltung wegen der Pandemie. Entsprechend äußerte sich Kulturstaatsministerin Grütters im RBB-Hörfunk. Voraussetzung für die Zahlung sei, dass der Vertrag bis zum 15. März geschlossen worden sei. Bei Honoraren bis zu 1.000 Euro pro Veranstaltung würden 60 Prozent als Ausfallhonorar erstattet, bei Gagen darüber seien es 40 Prozent. Die Höchstgrenze liege bei 2.500 Euro, betonte die CDU-Politikerin.

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Hamburgs Kultursenator sieht Bedarf für Milliardenprogramm zur Rettung der Kulturszene

Zur Rettung der Kulturszene in der Corona-Krise, sieht Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda, laut Berichten in der Presse vom 29. April 2020, Bedarf für ein Milliardenprogramm von Bund und Ländern. Damit soll direkt auch die Produktion von Kultur angekurbelt werden. »Wir sollten gemeinsam überlegen, wie wir rauskommen aus einer Logik, derzufolge wir nur die Ausfälle kompensieren«, sagte Brosda, der auch für die SPD-geführten Länder verhandelt, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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