Gemeinsamer Appell an EU-Parlament und Kommission zur Zukunft von Kunst und Kultur in Europa nach COVID-19

Laut einer Erhebung von Eurostat, sind ca. 7,3 Millionen Jobs im Kultursektor direkt von den Maßnahmen zum Umgang mit COVID-19 betroffen, ca. 32 Prozent davon sind selbstständig und ohne adäquate soziale Absicherungen. Diese radikale Erschütterung bedarf eines gemeinsamen Handelns auf europäischer Ebene. Als Reaktion auf die Entscheidung der EU-Kommission über die Anpassung des mehrjährigen Finanzrahmens (2021-2027) an die derzeitige Situation, fordern Culture Action Europe (CAE) und die European Cultural Foundation (ECF) deshalb u. a. die Integration von Expert*innen aus Kunst und Kultur in europäische und nationale Task Forces.

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BDAT: Hinweise für Amateurtheater zu Proben und Theaterbetrieb in Zeiten der Corona-Pandemie

Der Leitfaden »Pandemiesicher Agieren im Theater« des Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) richtet sich in erster Linie an Amateurtheater und soll in einem kurzen Überblick Hinweise geben, wie Theater zwischen Kulturproduktion und Ehrenamt den Gesundheitsschutz in Zeiten der Corona-Pandemie wahren und gleichzeitig agieren können, wenn und soweit gesetzliche Regelungen von Bund und Ländern dies zulassen. Ob und ggf. wie Proben aufgenommen werden können, die Kindertheatergruppe sich treffen kann oder ob gar Vorstellungen geplant werden können.

Gemeinsame Pressemitteilung der Berliner Kunst- und Kulturlandschaft

Zwei Monate nach Beginn des Ausnahmezustands ruft die Berliner Kunst- und Kulturlandschaft erneut gemeinsam zur sofortigen Rettung der Vielfalt der kulturellen Infrastruktur der Stadt auf. In einem Notruf betonen zahlreiche Initiativen, Verbände und Institutionen die Dringlichkeit weiterer sofortiger Unterstützungsmaßnahmen in der aktuellen Situation, insbesondere für die ungeförderten oder wenig geförderten Kulturorte sowie für die freien Künstler*innen und Solo-Selbstständigen aller Berufe und Branchen.

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Corona-Arbeitsstipendien der Stadt Wien aufgestockt

Die Stadt Wien verdoppelt die Arbeitsstipendien von 3 Mio auf 6,3 Mio Euro, wie von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Finanzstadtrat Peter Hanke und Kultursprecher Martin Margulies verkündet wurde. Es hätten bereits 2.591 Personen eingereicht, von deren Anträgen 2.310 positiv erledigt werden konnten. Die Aufstockung soll auch als Vorbild für Maßnahmen der Bundesregierung dienen.

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Landesverband freie darstellende Künste Bremen: Umfrage zu Ausfällen wegen Corona

Landesverband freie darstellende Künste Bremen bittet alle selbstständig tätigen Akteur*innen, die am Produktionsprozess der freien darstellenden Künste in Bremen beteiligt sind, also auch Techniker*innen, Produktionsleitungen, aber auch Akteur*innen, die in GbRs organisiert sind, bis zum 29. Mai 2020 um Teilnahme an einer Umfrage zur Erfassung über die fianziellen Auswirkungen von Corona auf die Branche. Die Abfrage richtet sich explizit nicht nur an Verbandsmitglieder, sondern an alle, die im Bremer Kontext arbeiten. Eine Umfrage mit Blick auf Institutionen soll folgen.

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Bayrische Kulturverbände: Die Künstler*innenhilfe geht knapp am Ziel vorbei!

In einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 23. Mai 2020 des Verband Freie Darstellende Künste Bayern, des Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz, des Netzwerk Freie Szene München, des Verband freier Kinder- und Jugendtheater in München, des Theaterbüro München und des Tanzbüro München fordern diese notwendige Modifizierungen der bayerischen Künstler*innenhilfe.

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Deutscher Kulturrat: Ohne Finanzierung keine Öffnung

Der Deutsche Kulturrat begrüßt, dass heute Bund und Länder gemeinsame Eckpunkte für Öffnungsstrategien weiterer Kultureinrichtungen offiziell vorlegen. Der Deutsche Kulturrat ist erfreut, dass weitere Schritte zur Öffnung des kulturellen Lebens konkret vorbereitet werden. Gleichzeitig verweist der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, auf die damit verbundenen finanziellen Belastungen: »Es ist sehr erfreulich, dass das kulturelle Leben langsam und mit Vorsicht wieder hochgefahren wird. Die Öffnung ist aber nicht zum Nulltarif zu haben. Die Begrenzung der Besucherzahl in den Kultureinrichtungen zur Sicherstellung des Mindestabstandes wird zu drastischen Einnahmeausfällen im Spielbetrieb führen.

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Nachgeschaut: Sind Theater systemrelevant?

In der ersten MDR KULTUR-Zukunftswerkstattvom 18. Mai 2020 sprechen Leipzigs Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke, der Vorsitzende des Sächsischen Bühnenvereins und Theaterintendant, Lutz Hilmann, Janek Liebetruth, Vorsitzender des Landeszentrums für Spiel & Theater Sachsen-Anhalt und Leiter des Theaternatur-Festivals, und Walter Bart vom Theaterhaus Jena miteinander über die Systemrelevanz des Theaters.

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