Beteiligte

Team

Jan Deck (Programm)
Zwei Eulen (Produktionsleitung)
Anne Schneider (Ansprechpartnerin ON THE ROAD, BFDK)


Referent*innen

Jan Deck ist Politikwissenschaftler, lebt in Frankfurt/Main und arbeitet als freier Dramaturg, Regisseur und Kurator. Gemeinsam mit Katja Kämmerer kreiert er als profikollektion Performances am Schnittpunkt verschiedener Medien. Seit über zehn Jahren arbeitet er für den hessischen Landesverband laPROF und ist Mitglied verschiedener Juries und Beiräte, kuratiert Tagungen, Festivals und Labore. Als Herausgeber und Autor beschäftigt er sich mit verschiedenen Aspekten von Kunst und Gesellschaft, u.a. bei Paradoxien des Zuschauens und Politisch Theater machen (beides Hg. mit Angelika Sieburg) und Stop teaching! (Hg. Mit Patrick Primavesi). Als Mentor und Dozent war er u. a. an der ZHDK Zürich, der ATW Gießen und bei DasArts School on temporary performance in Amsterdam tätig.

Jesse Dittmar ist Mitarbeiterin im Konzeptwerk Neue Ökonomie (Leipzig). Der unabhängige, gemeinnützige Verein setzt sich bereits seit 2011 für eine soziale, ökologische und demokratische Wirtschaft und Gesellschaft ein, die das Wohlergehen aller zum Ziel hat und die ökologischen Lebensgrundlagen erhält. In der Bildungsarbeit und verschiedenen Projekten sind die Aktiven beim Konzeptwerk engagiert ihr Wissen sowohl in der Theorie als auch in der Praxis an andere Menschen weiter zu geben. Dabei dient "Degrowth" als eine richtungsweisende Perspektive und Gegenmodell zu einer Welt mit stetigem Wachstum, welches unausweichlich die Ausbeutung von Mensch und Natur fordert.

Corinne Eichner studierte Soziologie, Kunstgeschichte und Journalistik und war lange als freie Journalistin und in der Erwachsenenbildung tätig, bevor sie gemeinsam mit verschiedenen Künstler*innen Kinderkulturprojekte, die sich besonders auch an bildungsferne Zielgruppen richteten, entwickelte und umsetzte. Seit 2011 ist sie Geschäftsführerin des Landesverbandes STADTKULTUR HAMBURG. Darüber hinaus arbeitet sie ehrenamtlich im Vorstand mehrerer Kulturorganisationen und berät zu den Themen Freiwilligenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, leitet Workshops und Seminare und moderiert Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen. Seit 2017 ist sie Mitglied des Vorstandes der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren. Dort sind ihre Schwerpunktthemen Öffentlichkeitsarbeit, Politikberatung, Digitalisierung und Generationenwechsel.

Alina Gause absolvierte in Berlin ihre Ausbildung in Tanz, Gesang und Schauspiel. Es folgten Engagements z.B. am Maxim Gorki Theater, Theater des Westens sowie beim Film und Fernsehen. Neben dieser Tätigkeit schloss sie ein Psychologiestudium ab und berät seit 2009 Künstler aller Sparten in ihrer Berliner Beratungsstelle a.way. Von Alina Gause sind zwei Bücher erschienen: „Warum Künstler die glücklicheren Menschen sein könnten“ und „Kompass für Künstler“. 2014 erhielt sie einen Lehrauftrag an der Universität der Künste in Berlin.

Stefan Kuntz studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie, Politologie, Pädagogik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Freiburg, Bristol, Paris und Köln. 1976 Begründer der theatergesellenschaft, seit 1980 Arbeit als Theaterdilldopp. 1984 Begründer der Kooperative Freier Theater NRW und zeitweise Vorstandsmitglied. 1990 Mitbegründer des Bundesverbandes Freier Theater und mit Unterbrechungen bis 2001 Vorsitzender. 1992 bis 2000 Mitglied im Beirat und im Widerspruchsausschuss Darstellende Kunst der Künstlersozialkasse, berufen durch den Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Seit 1993 Referent und Seminarleiter, seit 1999 tätig als Künstlerberater.

Heike Scharpff: Dipl-Psych, Regisseurin, Coach. Seit 2003 freie Regisseurin in Stadttheater & freier Szene (u.a. Theater Oberhausen, Mousonturm). 2012 gründet sie das Communitytheater KANALTHEATER in Eberswalde. Seit Jahren engagiert sie sich in der Kulturpolitik (laPROF Hessen, BFDK, Pro Quote Bühne). 2010 – 2018 arbeitet sie als Projektleiterin der Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland und begleitet über 900 Tänzer*innen bei ihrer beruflichen Neuorientierung, ab 2018 freiberufliche Coach. www.transition-coaching.net

Ulrike Steffel: Nach dem Studium der Literaturwissenschaft, der Politologie und der Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal war sie von 1996 bis 2000 Leiterin der Abteilung Marketing und Vertrieb am Nationaltheater Mannheim und von 2000 bis 2003 in gleicher Funktion am Bremer Theater. Seit 2003 arbeitet sie von Hamburg aus frei im Bereich Kultur-Marketing. Für Auftraggeber wie Kampnagel Hamburg, das Stadttheater Gießen, Tanzplan Bremen, K3 | Tanzplan Hamburg, den BFDK, verschiedene Festivals (u.a. Kaltstart Hamburg, Hamburger Theaternacht, Hauptsache Frei) sowie zahlreiche Freie Theater- und Tanzproduktionen reicht das Arbeitsspektrum von der Text- und Presse-Arbeit über die klassische PR- und Öffentlichkeitsarbeit, die Entwicklung von Sponsoring- und Fundraisingkonzepten bis hin zur Konzeption und Durchführung von effizienten Marketingstrategien. Zuletzt war sie die Kommunikationsleitung des Festivals Theater der Welt 2017 in Hamburg.

Anne Schneider ist seit 2009 freischaffend als Regisseurin tätig und realisiert regelmäßig Koproduktionen in Berlin und Hamburg, u.a. am Ballhaus Ost, am Theater unterm Dach und am LICHTHOF Theater Hamburg. Sie leitete das KALTSTART Festival und konzipierte anschließend das Festival Hauptsache Frei für die Freie Szene Hamburgs, das sie von 2014-2017 als Künstlerische Leiterin begleitete. Seit Anfang 2017 ist sie Geschäftsführerin des Bundesverbands Freie Darstellende Künste.


Kooperationspartner*innen

theaterSCHLACHTHOF (im Kulturzentrum Schlachthof) arbeitet professionell für Menschen aller Altersstufen. theaterSCHLACHTHOF ist Heimat, Labor, Werkstatt, Bühne, Kneipe, Ballsaal, Elfenbeinturm, für lokale, nationale und internationale Künstler*innen und Theatermacher*innen. In vielfältigen Kooperationen werden Formate ermöglicht und entwickelt, die außergewöhnlich, aufregend, inspirierend und äußerst populär sind. Das theaterSCHLACHTHOF macht Netzwerkarbeit möglich: Durch Verbindlichkeit, Durchlässigkeit und Transparenz in Kommunikation und Tat ist das theaterSCHLACHTHOF Ort des Gesprächs und der Produktion. Ein Theater der Vielen, Fragen, Formen und vor allem der Menschen.

Der Landesverband Freier Theater Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LaFT MV) ist ein Zusammenschluss der Freien Theater in Mecklenburg-Vorpommern. Er fördert die künstlerische Auseinandersetzung unter den Theatern durch die regelmäßige Organisation des Spiellust-Theater-Festivals in Rostock, das Kleine Theaterfestival in Rerik sowie jährlich stattfindende Fortbildungsveranstaltungen. Der LaFT MV berät und informiert Veranstalter und engagiert sich auf kulturpolitischer Ebene für die Schaffung und den Erhalt einer lebendigen Theaterlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuell wichtige Themen und Arbeitsfelder für den LaFT MV sind der Aufbau und Erhalt eines qualitativ hochwertigen Theaterangebotes im ländlichen Raum sowie der Aufbau von Netzwerken/Strukturen zur Schaffung  eines flächendeckenden kontinuierlichen Theaterangebotes für Kinder. Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern wurde 1995 zunächst unter dem Namen Theaterkooperative Ost e.V. gegründet, seit 1998 fungiert er unter dem Namen Landesverband Freier Theater Mecklenburg-Vorpommern e.V. Er ist seit 1995 Mitglied des Bundesverbandes. Derzeit hat der Verband 22 Mitglieder.

Eine große Zahl freier Theater- und Tanzschaffender leistet mit ihrer täglichen professionellen Arbeit einen wichtigen und wertvollen Beitrag zum kulturellen Angebot des Bundeslands Bremen. Dennoch ist die Kulturförderung zum größten Teil den staatsvertraglich gesicherten Häusern und institutionell geförderten Einrichtungen vorbehalten. Für frei produzierende Einzelkünstler_innen und Künstlerkollektive bleibt ein verschwindend geringes, stark schwankendes Kontingent. Qualität und Quantität der Leistung dieser freien Theater- und Tanzschaffenden stehen in einem ungleichen Verhältnis zur marginalen kulturpolitischen Wahrnehmung und unzureichenden Förderstrukturen und Fördermitteln. Aus dieser Situation heraus gründete sich im Dezember 2014 der Landesverband Freie Darstellende Künste Bremen e.V. Der Verband vertritt die Interessen der professionellen, nicht institutionell geförderten freien Theater- und Tanzschaffenden des Landes Bremen. Im Zentrum stehen Austausch und Vernetzung der Mitglieder die Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung ihrer künstlerischen Arbeit. Auf kulturpolitischer Ebene setzt sich der Verband für eine grundsätzliche Neuordnung und Verbesserung der Arbeits- und Produktionsbedingungen im Land Bremen ein.

Der gemeinnützige Landesverband Freies Theater in Schleswig-Holstein e. V. wurde 2013 als Interessensvertretung der Freien Theater in Schleswig-Holstein gegründet und hat derzeit 16 Mitglieder. Die vielfältige flexible professionelle freie Szene der darstellenden Künste in Schleswig-Holstein hat damit eine Interessenvertretung, die gemeinsame Interessen und Bedürfnisse öffentlich formuliert und eine effektive und kontinuierliche Lobbyarbeit betreibt. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich; es gibt keine finanzierte Geschäftsstelle. Der LAFT SH verhilft zu einem konstruktiven Dialog über die Problemfelder und Forderungen der Akteure der freien darstellenden Künste in Schleswig-Holstein.

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