Programm

Programm als PDF hier zum Download.


SONNTAG, 25. März 2018


ab 17.00 Uhr
Anmeldung

19.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Begrüßung
Anne Schneider, Geschäftsführerin des Bundesverbands Freie Darstellende Künste
Bettina Sluzalek, Kuratorin

Landesverbände Freie Darstellende Künste aus Hamburg, Hessen und Niedersachsen stellen sich vor
Welchen Aufgaben widmen sich die jeweiligen Landesverbände für darstellende Künste, welche regionalen Besonderheiten gibt es? Welche spezifischen Förderinstrumente gibt es? Wie und woran arbeiten ihre Vertreter*innen? Welche Ziele verfolgen sie?
Mit Hartmut Nawin-Borgwald (Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen), Cora Sachs (Dachverband freie darstellende Künste Hamburg) und Ulrike Seybold (Landesverband Freier Theater Niedersachsen).

Anschließend
Speed Dating und Get-together
Informeller Austausch und Imbiß


MONTAG, 26. März 2018


8.00 Uhr bis 9.00 Uhr
Frühstück

ab 9.00 Uhr
Infotisch

10.00 Uhr bis 10.15 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung
Bettina Sluzalek

10.15 Uhr bis 11.00 Uhr
Führung durch die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Birte Werner

11.00 Uhr bis 12.15 Uhr
Strategien zur Wahrnehmung künstlerischer Arbeit
In einem einführenden Impulsvortrag stellt Heike Diehm das Beispiel einer gelungenen Kommunikationsstrategie und die Prozesse zu ihrer Umsetzung vor. Im gemeinsamen Dialog werden die Themen PR, Marketing und Social Media vertiefend beleuchtet.

Heike Diehm studierte Film-, Theater- und Medienwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Regieassistenzen, eigene szenische Installationen und Inszenierungen sowie Entwicklung von Performancekonzepten an und in verschiedenen Theatern und neuen Spielstätten, u.a. in Berlin, Düsseldorf und Paris. 2003 in Berlin Gründung und seitdem Leitung von k3 berlin – Kontor für Kultur und Kommunikation. Sie ist zudem Beraterin und Mentorin für Kulturschaffende und gibt Workshops  zu verschiedensten Aspekten der Entwicklung und Realisierung strategischer Kommunikationskonzepte, u.a. für das Performing Arts Programm Berlin und die Universität der Künste/Berlin Career College-Digi MediaL.

12.30 bis 13.30 Uhr/14.30 Uhr
Mittagessen und Pause

14.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Netzwerken - Strategien kreativer Begegnung
Im Rahmen dieses Workshops gehen Hartmut Nawin-Borgwald (LaProf Hessen) und Anne Schneider (Regisseurin, Festivalmacherin und Geschäftsführerin des BFDK) gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Möglichkeiten regionaler Verortung und überregionaler Vernetzung und Sichtbarkeit nach. Wie kann man als Einzelakteur*in sein Netzwerk ausbauen und dieses konstruktiv nutzen? Was können Festivals, Spielstätten und Verbände zur überregionalen Vernetzung beitragen? Welche Zusammenschlüsse bestehen überregional, wer tauscht sich wann über was aus und wie erfahre ich davon? Im Rahmen eines Open Space Formats sollen die verschiedensten Facetten gesammelt und anschließend in kleinen Runden diskutiert und Modelle entwickelt werden.

Hartmut Nawin-Borgwald ist Betriebswirt und Kulturmanager mit langjähriger Erfahrung in der Gastspielorganisation, Vermittlung und Betreuung von in Deutschland und im europäischen Ausland ansässigen Künstler*innen und leitete 30 Jahre das Büro für Freies Theater in Offenbach. Seit 2015 Beratungs- und Kulturbüro für die Mitglieder von laPROF Hessen e.V. Konzeptionierung von Fortbildungen und Workshops »Aus der Praxis für die Praxis« in Zusammenarbeit mit RA Sonja Laaser, Berlin, u.a. zum Thema steuerliche Richtlinien bei internationalen Kooperationen, Gastspielen und Produktionen. Von 1998 bis 2016 Konzeption, Programmgestaltung und Organisation des Internationalen Straßentheaterfestivals Ludwigshafen im Auftrag des städtischen Kulturbüros. Organisation von Straßentheaterfestivals für den Kreis Aachen. Vorträge zur Planung und Organisation von Straßentheaterfestivals. Erfahrungen im internationalen Kulturaustausch.
Anne Schneider ist seit 2009 freischaffend als Regisseurin tätig und realisiert regelmäßig Koproduktionen in Berlin und Hamburg, u.a. am Ballhaus Ost, am Theater unterm Dach und am LichthofTheater Hamburg. Sie leitete das Kaltstart-Festival und konzipierte anschließend das Festival Hauptsache Frei für die Freie Szene Hamburgs, das sie von 2014 - 2017 als Künstlerische Leiterin begleitete. Seit Anfang 2017 ist sie Geschäftsführerin des Bundesverbands Freie Darstellende Künste.

18.00 Uhr bis 19.30 Uhr/20 Uhr
Abendessen und Pause

ab 20.00 Uhr
Horizonte
Die Teilnehmer*innen stellen ihre Arbeit vor (freiwillig)


DIENSTAG, 27. März 2018


8.00 Uhr bis 9.00 Uhr
Frühstück

ab 9.00 Uhr
Infotisch

Die Teilnehmer*innen haben die Auswahl zwischen folgenden drei ganztägigen Workshops, jeweils 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr, dazwischen gibt es eine Mittagspause. Am Mittwoch kann einer der anderen Workshops besucht werden. Um Anmeldung im Vorfeld wird gebeten!

Workshop #1: Warum sieht mich denn keiner? - Strategien zur Wahrnehmung und Durchführung künstlerischer Arbeit
Dieser Workshop baut auf den Vortrag von Heike Diehm am Vortag auf. Es soll diskutiert, erforscht und geübt werden, welche Mittel uns zur Verfügung stehen, um eine erfolgreiche Kommunikation für das eigene künstlerische Projekt und damit letztlich auch für die Person der Künstler*in selbst zu etablieren.
Heike Diehm und Bettina Sluzalek untersuchen gemeinsam mit den  Teilnehmer*innen deren konkrete Projekte und die Situation der Künstler*in auf ihren aktuellen Status. Daraus sollen Strategien abgeleitet werden, die Möglichkeiten eines zielführenden Handelns sowohl in der Kommunikations- und Medienarbeit als auch in der künstlerischen Arbeit aufzeigen - über eine persönliche Ziel- und Profildefinition, eine realistische Chancen- und Risikobewertung sowie die Hierarchisierung der operativen Aufgaben.

Nach dem Studium und Promotion in Berlin und Santiago de Chile arbeitete Bettina Sluzalek zuweilen als freie Dramaturgin, war aber auch an einigen Häusern angestellt, wie z.B. der Schaubühne am Lehniner Platz, am Globe Theatre in London und im Theaterhaus Stuttgart. Seit 2007 ist sie in der Künstlerischen Leitung des Radialsystems V; von 2013 – 2016 leitete sie außerdem das Mentoringprogramm des PAP Berlin. Seit 2015 ist sie Vizepräsidentin des Internationalen Theaterinstituts (ITI), außerdem Mitglied in verschiedenen Jurys und Kuratorien.

Workshop #2: Freischaffend im Bereich der darstellenden Kunst - Von Einzelpersonen bis zur gemeinnützigen GmbH
In diesem Workshop behandelt Elke Flake Trägerformen, Rechts-, Sozialversicherungs- und Steuerfragen. Zu Beginn sollen verschiedene Tätigkeitsformen beleuchtet werden, wie Selbstständigkeit oder abhängige Beschäftigung und daraus folgend Fragen der Versicherung und des Steuerwesens unter die Lupe genommen werden. Des Weiteren geht es um die verschiedenen Trägerformen wie GmbH, GbR oder Verein und die damit verbundenen Probleme bei der KSK-Prüfung durch die Rentenversicherung sowie Konsequenzen für jeweilige Trägerschaften und Beschäftigungsverhältnisse, die sich zum Beispiel aus der Gemeinnützigkeit heraus ergeben.

Elke Flake baute das soziokulturelle Zentrum Brunsviga seit 1982 mit auf und ist inzwischen in der Brunsviga geschäftsführend im Bereich Verwaltung und Finanzen tätig. Sie ist außerdem im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen seit 1991 als Regionalberaterin für Soziokultur und freie Kulturarbeit tätig, spezialisiert auf betriebswirtschaftliche und rechtliche Fragen, Organisations- und Konzeptentwicklung.

12.30 bis 13.30 Uhr/14.30 Uhr
Mittagessen und Pause

18.30 Uhr bis 19.30 Uhr
Pause mit Lunchpaketen

ab 20.00 Uhr
gemeinsamer Theaterbesuch des Schauspiels Hannover
Verbindung: 17.52 Uhr von Wolfenbüttel, Gleis 1, über Braunschweig nach Hannover


MITTWOCH, 28. März 2018


8.00 Uhr bis 9.00 Uhr
Frühstück

ab 9.00 Uhr
Infotisch

Die Teilnehmer*innen haben die Auswahl zwischen folgenden drei ganztägigen Workshops, jeweils 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr, dazwischen gibt es eine Mittagspause. Um Anmeldung im Vorfeld wird gebeten!

Workshop #1: Warum sieht mich denn keiner? - Strategien zur Wahrnehmung und Durchführung künstlerischer Arbeit
Dieser Workshop baut auf den Vortrag von Heike Diehm am Vortag auf. Es soll diskutiert, erforscht und geübt werden, welche Mittel uns zur Verfügung stehen, um eine erfolgreiche Kommunikation für das eigene künstlerische Projekt und damit letztlich auch für die Person der Künstler*in selbst zu etablieren.
Heike Diehm und Bettina Sluzalek untersuchen gemeinsam mit den  Teilnehmer*innen deren konkrete Projekte und die Situation der Künstler*in auf ihren aktuellen Status. Daraus sollen Strategien abgeleitet werden, die Möglichkeiten eines zielführenden Handelns sowohl in der Kommunikations- und Medienarbeit als auch in der künstlerischen Arbeit aufzeigen - über eine persönliche Ziel- und Profildefinition, eine realistische Chancen- und Risikobewertung sowie die Hierarchisierung der operativen Aufgaben.

Nach dem Studium und Promotion in Berlin und Santiago de Chile arbeitete Bettina Sluzalek zuweilen als freie Dramaturgin, war aber auch an einigen Häusern angestellt, wie z.B. der Schaubühne am Lehniner Platz, am Globe Theatre in London und im Theaterhaus Stuttgart. Seit 2007 ist sie in der Künstlerischen Leitung des Radialsystems V; von 2013 – 2016 leitete sie außerdem das Mentoringprogramm des PAP Berlin. Seit 2015 ist sie Vizepräsidentin des Internationalen Theaterinstituts (ITI), außerdem Mitglied in verschiedenen Jurys und Kuratorien.

Workshop #2: Freischaffend im Bereich der darstellenden Kunst - Von Einzelpersonen bis zur gemeinnützigen GmbH
In diesem Workshop behandelt Elke Flake Trägerformen, Rechts-, Sozialversicherungs- und Steuerfragen. Zu Beginn sollen verschiedene Tätigkeitsformen beleuchtet werden, wie Selbstständigkeit oder abhängige Beschäftigung und daraus folgend Fragen der Versicherung und des Steuerwesens unter die Lupe genommen werden. Des Weiteren geht es um die verschiedenen Trägerformen wie GmbH, GbR oder Verein und die damit verbundenen Probleme bei der KSK-Prüfung durch die Rentenversicherung sowie Konsequenzen für jeweilige Trägerschaften und Beschäftigungsverhältnisse, die sich zum Beispiel aus der Gemeinnützigkeit heraus ergeben.

Elke Flake baute das soziokulturelle Zentrum Brunsviga seit 1982 mit auf und ist inzwischen in der Brunsviga geschäftsführend im Bereich Verwaltung und Finanzen tätig. Sie ist außerdem im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Niedersachsen seit 1991 als Regionalberaterin für Soziokultur und freie Kulturarbeit tätig, spezialisiert auf betriebswirtschaftliche und rechtliche Fragen, Organisations- und Konzeptentwicklung.

Workshop #3: Praktische Projektarbeit in den freien darstellenden Künsten
Elena Polzer von ehrliche arbeit—freies Kulturbüro gibt in dem Workshop eine Einführung in die praktische und organisatorische Konzeption und Durchführung von künstlerischen Projekten im Bereich der darstellenden Künste. Darin werden einzelne Bereiche der Projektarbeit wie Konzeptentwicklung, Finanzierung, Projektanträge und Projektdurchführung erläutert, sowie über die Abrechnung öffentlicher Fördermittel und Budgetverwaltung gesprochen. Der Workshop will Teilnehmer*innen einen ersten Einblick in den Umfang, sowie mögliche Freuden und Fallstricke der selbstständigen künstlerischen Projektarbeit bieten.

Elena Polzer arbeitet seit 2001 als selbstständige Produzentin und Übersetzerin (dt-eng-jap) mit einer großen Bandbreite von Tanz- und Theaterschaffenden zusammen. Sie ist eine der Gründerinnen von ehrliche arbeit—freies Kulturbüro, einer Plattform für freie darstellende Künste, und begleitet seit vielen Jahren u.a. die Arbeit des Berliner Choreografen Christoph Winkler und der Puppentheatergruppe Das Helmi. Seit 2018 ist sie auch Teil des neuen künstlerischen Leitungsteams vom agora collective in Berlin Neukölln.

18.30 Uhr bis 19.30 Uhr/20.00 Uhr
Abendessen und Pause

ab 20.00 Uhr
Moderierter Austausch zum Tag mit Anne Schneider
in Schünemanns Mühle!


DONNERSTAG, 29. März 2018


8.00 Uhr bis 9.00 Uhr
Frühstück

ab 9.00 Uhr
Infotisch

10.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Labor »Solidarische Strukturen in den freien darstellenden Künsten«
moderiert von Susanne Reifenrath

In diesem Labor wird gemeinsam darüber nachgedacht, wie wir die Strukturen in unseren jeweiligen Arbeitszusammenhängen solidarischer gestalten können. Anfangs werden in einer Blitzlichtrunde drei bestehende Modelle vorgestellt: Der Landesverband LaProf Hessen, die Probebühne im Gängeviertel aus Hamburg und die Arbeitskollektive ehrliche arbeit—freies Kulturbüro und agora collective, Berlin.
Im Anschluss werden in drei parallelen Arbeitsgruppen die verschiedenen Modelle vertiefenden dargestellt. Ziel der jeweiligen Arbeitsgruppe ist es, Ideen für Strukturen zu diskutieren und zu entwickeln, in denen Zusammenarbeit so solidarisch und demokratisch wie möglich gestaltet werden kann. In einer gemeinsamen Schlussrunde werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt und gemeinsam ausgewertet.

Susanne Reifenrath studierte zunächst Schauspiel und arbeitete unter anderem am Theater Heilbronn und Schauspiel Essen bevor sie 1999 in Hamburg ein Studium der Theaterregie  aufnahm. Seit 2003 arbeitet sie als freie Regisseurin und Dramaturgin. Als Produktionsleiterin war sie beim beim Festival Theater der Welt 2005 in Stuttgart tätig und kuratierte 2010 für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg das Festival HERZRASEN. 2014/15 war sie als Künstlervermittlerin Bühne bei der ZAV in Hamburg tätig. Sie war bis Ende 2017 erste Vorsitzende des Dachverbands freier Theaterschaffender Hamburg und leitet die dortige Geschäftsstelle. Außerdem ist sie Mitglied des Vorstands des BFDK und des Theaterbeirats für Projektförderung des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

12.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Mittagessen und Pause

13.30 Uhr bis 15.00 Uhr
Arbeitsforum Qualifizierung und Weiterbildung
moderiert von Anne Schneider und Bettina Sluzalek
Mit dem Fokus auf Qualifizierung und Weiterbildung stehen Fragen zu den weiteren Ausgaben der Akademie im Mittelpunkt: Welche Bedarfe haben sich in den vergangenen Tagen konkretisiert? Was braucht es für die Arbeit in der Zukunft? Welche Infrastruktur ist dafür erforderlich? In welchen Bereichen der Qualifizierung wären Angebote wünschenswert? Was bedeutet das für die weitere Gestaltung von »ON THE ROAD« und welche Impulse sind für die Landesverbände entstanden?

15.00 Uhr
Ende der Veranstaltung ON THE RAOD #2 Wolfenbüttel und Abreise

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