Der Bundesverband Freie Darstellende Künste vertritt auf Bundesebene die Interessen der deutschlandweit insgesamt rund 2.000 Freien Theater (Solo-Theater, Gruppen und Theaterhäuser). Er berät seine Mitglieder und ist Ansprechpartner für die deutsche Kultur- und Sozialpolitik zu allen die Freien Darstellenden Künste betreffenden Fragen. Dazu gehören Themen wie Förderstrukturen, faire Bezahlung, statistische Erhebungen, kulturelle Bildung und vieles mehr.

Freie Darstellende Künste

Der Bundesverband vertritt Akteure aller Formen und Produktionsweisen des professionellen Tanz- und Theaterschaffens in nicht-öffentlicher Trägerschaft. Doch wer sind die Freien Darstellende Künste? Das wird von Region zu Region und von Generation zu Generation unterschiedlich beschrieben.

Förderstrukturen

Die Förderung von Projekten und Institutionen der freien Darstellenden Künste ist in den Kommunen und Ländern unterschiedliche stark ausgeprägt. Im Auftrag des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste untersuchte das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft die »Aktuellen Förderstrukturen der Freien Darstellenden Künste in Deutschland«

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Soziale Lage

Die soziale und wirtschaftliche Lage der Tanz- und Theaterschaffenden ist eines der wichtigsten Themen des Bundesverbandes. Wir setzen uns ein für eine stabile Künstlersozialkasse und für ein gutes Auskommen aller Kolleginnen und Kollegen.

Die meisten Künstler verfügen heute über einen Hochschulabschluss, sie sind hochqualifiziert. Sie haben spezifische künstlerische Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben und damit die persönliche Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben gelegt. Trotz ihrer hohen Qualifikation verfügen sie aber oft nur über ein relativ bescheidenes Einkommen und arbeiten unter risikoreichen Bedingungen.

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Kulturelle Bildung

Mit der Veröffentlichung der sogenannten PISA-Studie 2000 begann eine beispiellose Konjunktur des Begriffs »Kulturelle Bildung« im politischen Raum und auch in der gesamten bundesdeutschen Theaterlandschaft. Dem konnten und wollten sich auch die Freien Darstellenden Künste nicht entziehen, zumal die hinter dem Begriff stehende künstlerische Praxis für viele Freie Darstellende Künstler bereits seit den Anfängen der Freien Szene in den 1960er und 1970er Jahren zum Arbeitsalltag gehört.

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