Positionspapier der Allianz der Freien Künste vorgestellt

Die Allianz der Freien Künste hat sich als Stimme und Plattform für die Freien Künste auf Bundesebene erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mitglieder sind Bundesverbände unterschiedlicher künstlerischer Sparten und Praktiken – auch der BFDK.

Die Allianz der Freien Künste fordert eine deutliche Verbesserung der sozialen Rahmenbedingungen freier künstlerischer Produktion in Deutschland setzt sich dafür ein,  die öffentlichen Fördersysteme für die Freien Künste an die gegebenen Realitäten anzupassen. Das heute veröffentlichte Positionspapier richtet sich in erster Linie gezielt an die Bundespolitik. Die Forderungen betreffen nicht nur die Kulturpolitik, sondern dezidiert auch die Sozial-, Renten- und Arbeitsmarktpolitik.

Deutschland ist ein Land der Kunst und der Kultur. Ein maßgeblicher Teil der Kunst- und Kulturproduktion in Deutschland wird von privatrechtlich organisierten Kunst- und Kulturschaffenden erbracht.

Die Allianz der Freien Künste will die Arbeits- und Lebensbedingungen für die in diesem Arbeitsfeld tätigen Akteur*innen ebenso grundlegend wie nachhaltig verbessern. Sie will spartenübergreifend gemeinsame, übergeordnete Forderungen bündeln und in den kulturpolitischen Diskurs einbringen. Die Allianz der Freien Künste will die Aufmerksamkeit auf den Arbeitsbereich der privatrechtlich organisierten Kunst- und Kulturschaffenden in Deutschland und ihre künstlerische Praxis lenken.

Dazu Lena Krause, FreO-Verband freier Ensembles und Orchester in Deutschland: »Durch wechselnde Erwerbsformen fallen die meisten Kunstschaffenden, wie fast alle Soloselbständigen, durch die Raster der am Normalarbeitsvertrag orientierten sozialen Sicherungssysteme. Das Ziel kann nicht sein, alles wieder zurückzuschrauben. Wir brauchen eine Fortentwicklung der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen!«

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