Beteiligte

Team:

Sabine Gehm (Programm)
Maike Tödter (Produktionsleitung)
Anne Schneider (Ansprechpartnerin ON THE ROAD, BFDK)


Referent*innen

Alessandra Agostini
Alessandra Agostini hat ihr Studium in pädagogischer Psychologie mit einer Arbeit über Pina Bausch an der Universität von Genua absolviert und Theater- und Tanzausbildungen in Italien (Auroville, Centro Mojud) und Berlin (Tanzfabrik, UDK) absolviert. Momentan arbeitet sie als freiberufliche Tänzerin und Tanzpädagogin in verschiedenen Projekten im zeitgenössischen Tanz. Sie tanzte bei Jo Parkes, in der Company Tanzfähig - Evelyne Wohlfarter und in anderen Produktionen. Als Künstlerin arbeitet sie momentan unter anderen für TanzZeit und Lebenshilfe.

Jörg Albrecht
Jörg Albrecht studierte Komparatistik, Geschichte, Literatur und Theaterwissenschaft in Wien und Bochum. Neben seinen Romanen veröffentlichte er zahlreiche Hörspiele und Theaterstücke, zuletzt: »Die blauen Augen von Terence Hill«, das beim Steirischen Herbst 2011 in Graz uraufgeführt wurde und danach in Berlin und Jena gespielt wurde. Gemeinsam mit Jörg Klewa gründete er 2007 das Theaterkollektiv copy & waste, mit dem er als Regisseur seither zahlreiche Projekte realisierte, unter anderem am HAU Berlin, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Leipzig, Theater Chemnitz, Theater Oberhausen und für den Steirischen Herbst Graz. In den letzten Jahren arbeitete er regelmäßig am Ringlokschuppen Mülheim, wo copy & waste eine "Doppelpass"-Förderung des Bundes erhielten.

Kristof Blom
Nach seinem Studium der Performing Arts an der Universität in Gent arbeitete Kristof Blom bis 2001 freischhaffend als Dramaturg für verschiedene Compagnien und Künstler (u.a. Toneelhuis Antwerpen, Victoria, Het Paleis). Zwischen 2001 und 2007 war er verantwortlich für die internationalen Kooperationen des Produktionshauses Victoria. 2008 beteiligte er sich am Aufbau von CAMPO, einem neuen Kunstzentrum in Gent, das als Präsentations-, Recherche- und Produktionsplattform dient . Seit 2011 ist er der künstlerische Leiter von CAMPO.

Sabine Chwalisz
Nach Abschluss des Psychologiestudiums an der FU Berlin und der Tanzausbildung in Berlin arbeitet Sabine Chwalisz als freie Tänzerin, Choreografin und Pädagogin, als Produktionsleitung und beim Rundfunk. Sie ist seit 1992 Mitglied der Leitung der fabrik Potsdam und hier u.a. als Choreografin und Tänzerin, Kuratorin und Organisatorin tätig und für die Konzeption und Entwicklung von Projekten der Kulturellen Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene verantwortlich. Sie ist seit mehreren Jahren im Vorstand des Landesverbandes Freier Theater Brandenburg. Schwerpunkte hier sind die Kommunikation mit politischen Akteuren und der Verwaltung und die Entwicklung und Sicherung verbindlicher Strukturen für freie Kulturschaffende.

Neela Enke
Neela Enke ist Coach, Mediatorin und promovierte Biologin.
Nach ihrem Studium der Biologie und einigen Semester VWL in Marburg promovierte sie in Biologie an der Freien Universität Berlin. 10 Jahre hat sie verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, war im Lehrbetrieb, in der Projektkoordinierung und Nachwuchsförderung tätig u.a. an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Frankreich, Kroatien, Schottland und Tschechien.
Mit einem Schwerpunkt in der systemischen Arbeit benutzt sie als Coach, Mediatorin und Trainerin ein breites methodisches Spektrum, das sie durch Weiterbildungen ständig ausbaut.
Sie engagiert sich aktiv im Netzwerkverein des ProFiL-Programms (Professionalisierung für Frauen in Forschung & Lehre), der sich für eine professionelle exzellenz- und gleichstellungsorientierte Führungskraftentwicklung in der Wissenschaft einsetzt.

Mariella Greil
Sie studierte am European Dance Development Center an der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist aktuell Doktorandin (bei Prof. Adrian Heathfield) an der Roehampton University, London. Sie war Associate Researcher von Performance Matters in London und Senior Editor vom e-journal activate. Sie performte in Arbeiten u.a. von Boris Charmatz, Barbara Kraus, LIGNA, Jan Machachek, Doris Stelzer, Meg Stuart, vielen Kollaborationen und eigenen Arbeiten. Seit 2007 ist sie aktiv in der KünstlerInnen-Initiative "Sweet and Tender Collaborations" und erforscht Formen der Kollaboration sowie Ethiken der Zusammengehörigkeit und des Mitseins. Mariella Greil hat künstlerisch-inhaltlich gemeinsam mit Vera Sander die Konzeptentwicklung der Biennale Tanzausbildung 2016 übernommen. Sie ist Mitherausgeberin von (per)forming feedback, 2016 und Choreo-graphic Figures: Deviations from the Line, 2017.

Anke Kautz
Anke Kautz ist Mediatorin, Coach und Trainerin. Außerdem ist sie seit mehr als 20 Jahren als Radiojournalistin tätig. Sie bietet Workshops zu verschiedenen Themen an, u.a. Kommunikation, Konfliktmanagement und Teamarbeit. Als Mediatorin vermittelt sie bei Konflikten in Teams, in Familien und in Paarbeziehungen. Darüber hinaus coacht sie Menschen bei Veränderungsprozessen im Job, Herausforderungen durch neuen Aufgaben wie Führungspositionen und in Konfliktsituationen.

Karin Kirchhoff
Nach ihrem geisteswissenschaftlichen Studium begann Karin Kirchhoff 1996 als freie Produktionsleitung in Berlin und arbeitete für zahlreiche Institutionen und Künstler*innen, u.a. Berliner Festspiele, Sophiensaele, Tanzfabrik Berlin, Sasha Waltz & Guests, Jo Fabian, Rubato, Anna Huber, Canan Erek und unitedOFFproductions. Im Tanzbüro Berlin war sie von 2005 bis 2008 für die Verbesserung der Infrastruktur für Tanz in Berlin zuständig. Seit 2009 kuratiert sie das jährliche stattfinde internationale Festival Tanz! Heilbronn am Theater Heilbronn.
Sie unterrichtet seit vielen Jahren als Gastdozentin Networking, Finanz- und Projektmanagement, z.B. am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz, für das Berliner Career College der UdK Berlin sowie die Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. 2017 ist sie Mentorin im TANDEM Programm des Tanzbüro Berlin zur Weiterbildung junger Produktionsleiter*innen.
Sie war Mitglied verschiedener Jurys (Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis, Tanzstipendien Berliner Senat, Spartenübergreifende Förderung Berlin) und ist Vorstandsmitglied in der Dramaturgischen Gesellschaft.

Steffen Klewar
Steffen Klewar studierte erst Komparatistik und Theaterwissenschaften in Bochum und anschließend Schauspiel an der UdK Berlin. Zusammen mit dem Autor Jörg Albrecht gründete er 2007 das Theaterkollektiv copy & waste, mit dem er als Regisseur seither zahlreiche Projekte realisierte, unter anderem am HAU Berlin, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspiel Leipzig, Theater Chemnitz, Theater Oberhausen und für den Steirischen Herbst Graz. In den letzten Jahren arbeitete er regelmäßig am Ringlokschuppen Mülheim, wo copy & waste eine "Doppelpass"-Förderung des Bundes erhielten. Zudem ist Steffen Klewar regelmäßig als Dozent für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig, wirkte als Schauspieler bei zahlreichen Theater- und Filmproduktionen mit und arbeitete als Sprecher u. a. für den Bayerischen Rundfunk, Deutschlandradio und den rbb.

Martina Ruhsam
Martina Ruhsam ist seit Mai 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Masterstudiengang Choreographie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und arbeitet ihrer Dissertation bei Prof. Dr. Bojana Kunst. Sie studierte Movement Studies and Performance an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz und Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien. Von 2006 bis 2016 realisierte sie zahlreiche Performances, Interventionen, künstlerische Kollaborationen (v.a. mit Vlado G. Repnik) und transdisziplinäre Projekte (u.a. am Tanzquartier Wien, Wiener Festwochen, Museum für Angewandte Kunst Wien) präsentiert wurden. Von 2008 bis 2009 arbeitete sie im Theoriebereich des Tanzquartier Wien. 2011 erschien ihre Monografie „Kollaborative Praxis: Choreographie“. Von 2006 bis 2010 war sie Redaktionsmitglied von Corpus. Internetmagazin für Tanz, Choreografie und Performance. Seit 2012 ist sie Redaktionsmitglied von Maska. Performing Arts Journal.
Sie hat zahlreiche Vorträge über Tanz und Choreografie und damit verbundene philosophische und gesellschaftspolitische Themen gehalten (u.a. Middlesex University/London, Tanzquartier Wien, Vooruit/Gent, HZT Berlin, Städtische Galerie im Lenbachhaus/München, Plesni Teater/Ljubljana, Zagreb Dance Center, Kunsthalle Dresden).


Kooperationspartner*innen

fabrikpotsdam

fabrik Potsdam - Internationales Zentrum für Tanz und Bewegungskunst

Die fabrik Potsdam ist das Tanzhaus von Potsdam und Brandenburg und gehört inzwischen europaweit zu den wichtigsten Tanztheatern. Das Programm folgt heute noch dem Ziel der Gründer: Tanz in seiner Vielfalt fördern und für ein breites Publikum zugänglich machen. Bewegt, international, ungewohnt, hochqualitativ, hautnah – die fabrik Potsdam bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Tanz als Zuschauer und Mitmachender zu entdecken. Auf der Bühne werden Aufführungen internationaler Tanzkompanien präsentiert, im Studiohaus Workshops sowie Kurse für Laien und Profis angeboten und im Rahmen von »Tanz in Schulen« und den Kindertanzkursen erfährt das junge Publikum eine ganz besondere Begegnung mit dem Tanz und der Bühne. Als eines von nur wenigen choreografischen Zentren und Tanzhäusern in ganz Deutschland und als einziges in Brandenburg fördert und produziert die fabrik Potsdam international und in hohem Maße vernetzt zeitgenössischen Tanz.

twerk

T-Werk

Das T-Werk verfügt seit 2004 über eine eigene Spielstätte in der Schiffbauergasse.Die guten räumlichen Bedingungen bieten zahlreichen Künstlern geeignete Produktions- und Präsentationsbedingungen und dem Publikum ganzjährig ein vielseitiges und zeitgemäßes Veranstaltungsprogramm. Musiktheater, Schauspiel, Masken- und Figurentheater gehören ebenso zum Programmangebot wie Konzerte, Lesungen und Workshops. Mit seiner Spielplangestaltung verfolgt das T-Werk ein generationsübergreifendes Konzept. So entstehen jedes Jahr neue Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Besondere Höhepunkte des Programms sind die jährlich wiederkehrenden Festivals und Langen Nächte. Zu ihnen zählen u.a. das Internationale Theaterfestival UNIDRAM und die Lange Nacht der Freien Theater. Außerdem beteiligt sich das T-Werk mit eigenen Programmen an gemeinsamen Schiffbauergasse-Events wie dem Fest »Stadt für eine Nacht«, der Workshopwoche »WhatsArt« und der Jazzoffensive.

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Landesverband Freie Theater Brandenburg

Seit der Wiedergründung des Landes Brandenburg gibt es neben einem Staatstheater und fünf Stadttheatern, drei Theaterspielstätten (Rathenow, Wittenberg u. Luckenwalde) und etwa 35 professionelle freie Theaterensembles, von denen sich 25 im Landesverband Freier Theater zusammengeschlossen haben (Stand 2012). Freie Theater im Land Brandenburg repräsentieren alle Theatergenres. Jährlich wiederkehrend werden internationale Theaterfestivals in Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus durchgeführt. Der Landesverband Freier Theater Brandenburg e.V. verfügt über eine eigene Geschäftsstelle auf dem Gelände der Schiffbauergasse in Potsdam

logos lv 03LAFT - Landesverband freie darstellende Künste Berlin

Der Berliner Landesverband wurde 2007 gegründet und ist seit 2008 Mitglied des Bundesverbandes. Ihm gehören derzeit rund 280 Mitglieder an. Er vertritt die Interessen der professionellen freien darstellenden Künstler*innen in Berlin gegenüber der Öffentlichkeit und Politik. In regelmäßigen Arbeitstreffen mit Senat und Kultur- und Wirtschaftspolitiker*innen, arbeitet der Verband an einer grundsätzlichen Strukturverbesserung und sozialen Absicherung für die freiberufliche Ausübung der Darstellenden Künste unter Wahrung der künstlerischen Autonomie - vor allem im Hinblick auf einen sich stark verändernden Arbeitsmarkt und veränderte Arbeitsbedingungen.

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Der Landesverband der Freien Theater in Sachsen

Der Landesverband wurde 2007 gegründet. Er will Interessen der im freien professionellen Theater und Tanz arbeitenden Künstlerinnen und Künstler bündeln und gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik und den Verwaltungen vertreten. Er fördert darüber hinaus den Austausch der freien Theater untereinander. Der Landesverband der Freien Theater in Sachsen ist seit 2007 Mitglied im Bundesverband Freier Theater.

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